Skhiris Rekordspiel wird zum Desaster: Eigentor und Trikot-Panne bei WM-Aus
Skhiris Rekordspiel endet im Desaster

Ellyes Skhiri, Profi von Eintracht Frankfurt, erlebte bei der WM in Kansas City einen Abend zum Vergessen. Der 31-jährige Mittelfeldspieler absolvierte beim 1:3 gegen die Niederlande sein neuntes WM-Spiel und wurde damit alleiniger Rekordspieler Tunesiens. Doch ausgerechnet in diesem Rekordspiel besiegelte er mit seiner Mannschaft das Vorrunden-Aus und erlebte mehrere bittere Momente.

Früher Schock: Eigentor nach drei Minuten

Bereits nach drei Minuten brachte Denzel Dumfries (30) den Ball scharf vors Tor. Skhiri wollte klären, lenkte die Hereingabe jedoch unhaltbar ins eigene Netz – Eigentor! Der denkbar schlechteste Start für Tunesien. Nur vier Minuten später erhöhte Brian Brobbey (24) auf 2:0.

Doch Skhiri steckte nicht auf. Nach der Pause verhinderte der Frankfurter mit einer starken Rettungsaktion auf der Torlinie zunächst das mögliche 0:3. Als Hazem Mastouri (29) kurz darauf den Anschlusstreffer erzielte, keimte noch einmal Hoffnung auf.

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Hoffnung währt nur kurz: 3:1 durch van Hecke

Die Hoffnung währte allerdings nur kurz. Jan Paul van Hecke (26) traf per Kopf zum 3:1 für die Niederlande und machte alles klar. Tunesien kassierte die dritte Niederlage im dritten Gruppenspiel, blieb ohne einen einzigen Punkt Letzter der Gruppe und musste die Heimreise antreten. Das WM-Aus war perfekt.

Trikot-Panne: Skhiri spielt mit Nummer 3

Als wäre das nicht genug, folgte kurz vor Schluss die nächste kuriose Szene: Skhiris Trikot war nach mehreren Zweikämpfen stark beschädigt, die Rückennummer löste sich ab – das Shirt musste gewechselt werden. Doch ein Ersatztrikot mit seiner Nummer 17 war offenbar nicht mehr vorhanden. Deshalb beendete der Eintracht-Star die Partie plötzlich mit der Nummer 3 auf dem Rücken.

Für Skhiri endet die Weltmeisterschaft damit genauso enttäuschend, wie sie begonnen hatte. Nach einer wechselhaften Saison bei der Eintracht dürfte der Tunesier froh sein, nun erst einmal durchschnaufen zu können.

Weitere Eintracht-Stars im WM-Einsatz

Auch andere Frankfurter waren im WM-Einsatz: Noch-Eintracht-Profi Nathaniel Brown (23) fehlte Deutschland beim 1:2 gegen Ecuador wegen leichter muskulärer Beschwerden. Trotz der ersten Turnier-Niederlage zog die DFB-Elf als Gruppensieger ins Sechzehntelfinale ein.

Grund zur Freude hatten Ritsu Doan (28) und Elye Wahi (23). Doan bereitete beim 1:1 gegen Schweden den japanischen Führungstreffer vor und steht mit seinem Team in der K.o.-Runde. Wahi erreichte mit der Elfenbeinküste durch ein 2:0 gegen Curaçao ebenfalls das Sechzehntelfinale. Ebenfalls sicher weiter: Ayoube Amaimouni (21) mit Marokko und Aurèle Amenda (22) mit der Schweiz.

Can Uzun mit Highlight zum Abschied

Can Uzun (20) verabschiedete sich trotz des türkischen Vorrunden-Aus mit einem Highlight. Beim spektakulären 3:2 gegen die USA bereitete der Joker in der Nachspielzeit den entscheidenden Siegtreffer vom Ex-Frankfurter Kaan Ayhan (31) vor.

Farès Chaïbi (23) kämpft mit Algerien noch ums Weiterkommen. Am Sonntag geht es gegen Österreich. Arthur Theate (26) will mit Belgien am Samstag Neuseeland schlagen und ebenfalls noch ins Sechzehntelfinale vordringen.

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