Seidemann wechselt nach nur sechs Monaten erneut den Klub
Seidemann wechselt erneut den Klub

Kay Seidemann (26) setzt seine Reise durch die Regionalliga Nordost fort. Nachdem der Stürmer erst im Januar von Carl Zeiss Jena zur BSG Chemie Leipzig gewechselt war, zieht es ihn nun weiter nach Norden. Er unterschrieb einen Vertrag beim Greifswalder FC, der seine Mannschaft nahezu komplett neu aufstellt.

Vorgeschichte: Seidemann als Problem-Profi

Seidemann gilt seit seiner Zeit in Thüringen als Problem-Profi. Die Vorgeschichte: Er kam im Sommer 2024 aus Erfurt nach Jena. Allerdings gegen die Widerstände der aktiven Fanszene, die ihn ablehnte, weil er sich zu seiner Zeit beim Erzrivalen Rot-Weiß Erfurt negativ gegen Carl Zeiss geäußert hatte. In seiner ersten Saison zeigte er sich noch in Form, traf in 24 Spielen zehnmal. Doch danach war es vorbei mit der Herrlichkeit. Seidemann fehlte oft beim Training. Der neue Sportdirektor Miroslav Jovic musste ihn sogar persönlich zu Hause abholen und zu den Einheiten fahren.

Wechsel von Chemie Leipzig nach Greifswald

Das Arbeitspapier wurde deshalb im Winter aufgelöst. Seidemann wollte fortan bei Chemie Leipzig neu durchstarten. Mit drei Toren machte er seine Sache gut, bekam aber in den letzten Spielen weniger Einsatzzeiten. Seidemann entschied sich am Ende nach nur sechs Monaten gegen eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrages und will nun wieder neu durchstarten. In Greifswald unterschrieb er bis 2028 und sagt: „Ich habe mich für den Greifswalder FC entschieden, da ich super Gespräche mit den Verantwortlichen hatte. Ich freue mich sehr auf das Team und darauf, endlich auf dem Platz loszulegen.“

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