Schweiz WM-Gruppensieger: Manzambi als Millionenaktie
Schweiz WM-Gruppensieger: Manzambi als Millionenaktie

Die Schweiz hat bei der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA und Kanada den Gruppensieg perfekt gemacht. Ein entscheidender Faktor: Johan Manzambi. Der 20-jährige Mittelfeldspieler des SC Freiburg überragt mit drei Toren und einem Assist in der Gruppenphase. Trainer Murat Yakin setzt den Jungstar immer häufiger von Beginn an ein, zuletzt beim 2:1 (0:0) gegen Co-Gastgeber Kanada. Manzambi wurde zum Matchwinner und stellte seine außergewöhnliche Form unter Beweis.

Manzambis Sternstunde bei der WM

Der 20-Jährige kam in zwei der drei Gruppenspiele zunächst als Joker, doch seine Leistungen zwangen Yakin zu einer Änderung. Gegen Kanada stand Manzambi erstmals in der Startelf und zahlte das Vertrauen mit einem Tor und einer Vorlage zurück. „Johan ist in einer hervorragenden Form. Er ist topfit. Ich kann ihn auf verschiedenen Positionen einsetzen“, lobte Yakin. Die Statistik spricht Bände: Vier Scorerpunkte in drei Spielen – eine Bilanz, die bei europäischen Topclubs Begehrlichkeiten weckt.

SC Freiburg vor schwieriger Entscheidung

Beim SC Freiburg stellt sich nun die Frage: Halten oder verkaufen? Manzambi hat einen Vertrag bis Sommer 2030, sein Marktwert wird vom Fachportal Transfermarkt aktuell auf 50 Millionen Euro geschätzt – mit steigender Tendenz. Innerhalb eines Jahres hat sich sein Wert mehr als verfünffacht. Sollte er seine Leistungen bei der WM bestätigen, könnte die Ablösesumme deutlich höher liegen. Der SC Freiburg muss abwägen: Die sportliche Bedeutung des Spielers gegen eine mögliche Rekordablöse.

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Manzambi: „Ich habe keine Worte“

Nach dem Gruppensieg zeigte sich Manzambi überwältigt. „Ich habe keine Worte für das, was da gerade passiert. Vor vier Jahren war ich noch zu Hause WM-Fan und habe gehofft, dass die Schweiz gewinnt“, sagte er in der Interviewzone. Der Jungstar spricht fließend Deutsch und Französisch und wirkt trotz des Hypes bescheiden. „Was seine Arbeitsweise angeht, ist er ein sehr bescheidener, sehr demütiger Mensch“, lobte Yakin. Manzambi selbst schiebt Zukunftsfragen auf die Zeit nach der WM: „Mein Berater informiert nur meinen Bruder. Das Thema Zukunft ist erst nach der WM relevant.“

Schweiz mit klarem Fahrplan zum Viertelfinale

Nach dem Gruppensieg reist die Schweiz zurück ins Trainingscamp nach San Diego. Das Sechzehntelfinale am 3. Juli in Vancouver gegen einen Gruppendritten bietet die Chance auf den Einzug ins Viertelfinale – das erste seit der Heim-WM 1954. „Wir haben eine gute Mannschaft, die hungrig ist“, sagte Yakin. Manzambi wird dabei eine Hauptrolle spielen. Seine Dynamik und Kreativität sind für die Schweiz unverzichtbar, besonders im Vergleich zu den älteren Routiniers wie Granit Xhaka (33) und Remo Freuler (34).

Marktwert explodiert: 50 Millionen Euro und mehr

Manzambis Marktwert hat sich innerhalb eines Jahres von rund 10 Millionen auf 50 Millionen Euro vervielfacht. Grund sind seine starken Leistungen in der Bundesliga, der unerwartete Einzug ins Europa-League-Finale mit Freiburg und nun die WM-Auftritte. Europäische Spitzenclubs beobachten die Entwicklung genau. Sollte Manzambi seine Form halten, könnte die Ablösesumme bei einem Sommer-Transfer die 50 Millionen deutlich übersteigen. Der SC Freiburg steht vor einer Millionenfrage: Verkauf oder sportlicher Erfolg?

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