Schweinsteigers humorvoller WM-Vorschlag: Neuer im Tor belustigt Nagelsmann
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft feierte einen wichtigen 2:1-Sieg gegen Ghana, doch im Anschluss sorgte ein besonderer Moment für Heiterkeit. Bastian Schweinsteiger, die Bayern-Legende und Weltmeister von 2014, präsentierte als TV-Experte seine persönliche Wunschelf für die anstehende Weltmeisterschaft in Nordamerika.
Ein Augenzwinkern mit ernstem Hintergrund
Obwohl seit Wochen feststeht, dass Manuel Neuer nicht Teil des DFB-Kaders bei der WM sein wird, platzierte Schweinsteiger den erfahrenen Torhüter in seiner idealen Startformation. Als Alternative nannte er Oliver Baumann, doch die Nennung Neuers entlockte Bundestrainer Julian Nagelsmann ein deutliches Lachen.
„Das ist eine sehr gute erste Elf“, kommentierte Nagelsmann zwar anerkennend, doch bei der Torhüterposition zeigte sich der Humor der Situation. Schweinsteiger habe „einen kleinen Spaß“ gemacht, wie später erläutert wurde, was die amüsierte Reaktion des Bundestrainers erklärte.
Die komplette Wunschelf des Experten
Neben dem Torhüter-Duo präsentierte Schweinsteiger eine durchdachte Aufstellung:
- In der Verteidigung setzte er auf David Raum, Nico Schlotterbeck, Jonathan Tah und Joshua Kimmich
- Das defensive Mittelfeld sollte aus Aleksandar Pavlovic und Felix Nmecha bestehen
- Im Angriff sah er Florian Wirtz, Jamal Musiala, Serge Gnabry und Kai Havertz vor
Klare Worte zur Neuer-Situation
Später erklärte Schweinsteiger gegenüber Moderatorin Esther Sedlaczek seinen Gedankengang: „Wenn der Manu sagt, dass er keine Lust hat, dann ist es klar, dass es bei null Prozent ist. Aber du hast mich ja nach den besten aktuellen Spielern, die wir im Moment haben, gefragt. Für mich ist Manuel Neuer der beste Torwart in Deutschland.“
Doch der Experte machte unmissverständlich klar: „Aber es wird nicht passieren.“ Neuer hatte sich im August 2024 aus der Nationalmannschaft zurückgezogen und im Februar 2026 endgültig bestätigt, dass sein Rücktritt unwiderruflich ist.
Die humorvolle Intervention Schweinsteigers zeigte somit nicht nur seine persönliche Einschätzung der besten deutschen Spieler, sondern auch die entspannte Atmosphäre im Umfeld der Nationalmannschaft trotz des ernsten Themas Torhüter-Nachfolge.



