Gerhard Schröder genießt trotz Remis bei Hannover 96 den Spieltag mit Ehefrau
Schröder bei Hannover 96: Remis, Schokoriegel und Kusselei

Gerhard Schröder bleibt Hannover 96 trotz aller Turbulenzen treu verbunden

Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (81) ist und bleibt ein leidenschaftlicher Fan seines Lieblingsvereins Hannover 96. Ostersonntag verfolgte er gemeinsam mit seiner Ehefrau So-yeon Schröder-Kim (55) das Zweitliga-Topspiel gegen den SV Elversberg in der Heinz-von-Heiden-Arena. Vor 38.300 Zuschauern mussten sich die „Roten“ mit einem mageren 1:1-Unentschieden begnügen – ein enttäuschender Start in den entscheidenden Aufstiegs-Endspurt der Saison.

VIP-Tribüne als zweites Zuhause für den Altkanzler

Trotz der sportlichen Enttäuschung ließ sich Schröder die gute Laune nicht verderben. In der zweiten VIP-Ebene, wo sich traditionell die Logen wichtiger Hannoveraner Unternehmen und Geschäftsleute befinden, fühlte sich der Ex-Politiker sichtlich wohl. Bei einem Glas Rotwein traf er alte Freunde und Weggefährten, während Fans geduldig auf ein Selfie mit dem prominenten Genossen warteten.

Besonders herzlich zeigte sich das Ehepaar Schröder während des Spiels. Mehrfach beugte sich So-yeon Schröder-Kim zu ihrem Mann herüber und schien ihm Küsschen auf die Wange geben zu wollen. Zur Stärkung gönnten sich beide zwischendurch einen Schokoriegel – kleine Genussmomente, die den enttäuschenden Spielverlauf etwas versüßten.

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Turbulente Vergangenheit zwischen Schröder und Hannover 96

Die Verbindung zwischen Schröder und seinem Verein war nicht immer ungetrübt. Im April 2022 trat der SPD-Altkanzler bei Hannover 96 aus, nachdem der Verein angekündigt hatte, seine öffentlichen Äußerungen zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sowie seine Tätigkeiten bei den russischen Konzernen Rosneft und Gazprom zu überprüfen. Diese Aktivitäten hätten nach Ansicht des Vereins den Klub-Grundwerten widersprochen.

Schröder kam einem möglichen Ausschluss jedoch zuvor, indem er selbst den Austritt erklärte. Dennoch bleibt er dem Verein bis heute verbunden und besucht regelmäßig Spiele in der VIP-Loge. Auch seine zweite Ehefrau, die er 2018 heiratete, konnte er mittlerweile für sein Fußball-Hobby begeistern.

Sportliche Enttäuschung für die Aufstiegshoffnungen

Für Hannover 96 war das Remis gegen Elversberg ein herber Rückschlag im Kampf um den Wiederaufstieg in die Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer ... (Name fehlt im Original) wollte eigentlich einen wichtigen Schritt in Richtung Spitzenplätze machen – dorthin, wo Schröder einst als Bundeskanzler stand: an die Spitze.

Spieler Benedikt Pichler (28) zeigte sich nach einem umstrittenen Elfmeterpfiff, der zum Ausgleich für Elversberg führte, sichtlich entsetzt. Doch trotz der sportlichen Enttäuschung bewies Schröder einmal mehr: Die Liebe zu seinem Verein ist größer als jede Niederlage oder jedes Unentschieden.

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