Nach Leipziger Willenssieg: Schäfer warnt vor Undav und Stuttgart
Schäfer warnt nach Leipziger Sieg vor Undav und Stuttgart

Leipzigs Sieg gegen Augsburg hinterlässt gemischte Gefühle

Bei RB Leipzig herrscht nach dem knappen 2:1-Heimsieg gegen den FC Augsburg keine ausgelassene Feierstimmung. Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer äußerte sich nach dem Spiel deutlich kritisch und warnte seine Mannschaft vor den anstehenden Herausforderungen.

Schäfers ungewöhnliche Nervosität

Marcel Schäfer gab nach dem Spiel ungewöhnlich offen zu, dass ihn die Leistung seiner Mannschaft beunruhigt hatte. „Es war das erste Mal, dass ich in der 90. Minute nicht mehr gesessen war“, gestand der sonst als ruhig geltende Geschäftsführer. „Ich bin eigentlich recht ausgeglichen, aber das war heute nicht der Fall – das spricht nicht für unsere Leistung.“

Leipzig hatte bis zum Abpfiff zittern müssen und verdankte den Dreier letztlich einem späten Eigentor von Arthur Chaves in der Nachspielzeit. Zuvor hatte Yan Diomande in der 76. Minute den Ausgleich erzielt.

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Warnung vor den kommenden Aufgaben

Obwohl der „Willenssieg“ der Mannschaft ein Stück Selbstvertrauen gebe, betonte Schäfer die Notwendigkeit von Verbesserungen. „Man muss ganz klar rausstellen, dass es Dinge gibt, die wir so nicht machen dürfen“, mahnte er mit Blick auf die kommenden Bundesliga-Spiele.

Der Tabellenfünfte mit 47 Punkten trifft in den nächsten Wochen auf die direkten Konkurrenten um die Champions-League-Plätze: Zunächst auf den punktgleichen VfB Stuttgart, dann auf die TSG Hoffenheim mit 49 Punkten.

Besondere Gefahr durch Stuttgarter Stürmer

Schäfer nannte konkret die Gefahren, die von den Stuttgarter Angreifern ausgehen. „Deniz Undav und Ermedin Demirovic sind kaltschnäuzig und eiskalt vor dem Tor“, analysierte der Leipzig-Verantwortliche. „Die hauen die Dinger dann halt rein.“

Der Sport-Geschäftsführer zeigte sich zwar zuversichtlich, dass seine Mannschaft nach dem Augsburg-Erfolg „gut gerüstet“ in die wichtigen Duelle gehe, fügte aber entschieden hinzu: „Mit dem ganz klaren Wissen, dass es Dinge gibt, die wir echt besser machen müssen, weil die werden eiskalt bestraft.“

Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Leipzig die Mahnungen ihres Sport-Geschäftsführers ernst nimmt und die notwendigen Verbesserungen umsetzen kann.

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