Fußballgott Simon Scherder glaubt trotz Verletzung weiter an Preußens Rettung
Scherder glaubt an Preußen-Wunder trotz Verletzung

Fußballgott Simon Scherder gibt nicht auf: Ungebrochener Glaube an Preußens Rettung

Der Kult-Kicker und sogenannte „Fußballgott“ Simon Scherder hält trotz einer schweren Verletzung unbeirrt an der Rettung von Preußen Münster fest. Nach der bitteren 1:3-Heimpleite im Keller-Duell gegen Magdeburg waren die Stimmungen gedrückt, doch Scherder zeigt sich einen Tag später wieder optimistisch.

Verletzter Scherder muss vom Zuschauerplatz aus zusehen

Simon Scherder, der mit 32 Jahren einen Kreuzbandriss erlitten hat, muss aktuell vom Tribünenplatz aus zuschauen. „Das hat sich in dem Moment schon wie der sichere Abstieg angefühlt“, gesteht er offen. Diese Vorstellung bereitet ihm große Sorgen, insbesondere weil er selbst nicht aktiv ins Geschehen eingreifen kann. Fünf Monate nach seiner Verletzung macht er zwar gute Genesungsfortschritte, doch in dieser Saison wird er nicht mehr kraftvoll auf dem Platz stehen können.

Die Mannschaft im freien Fall – doch Scherder sieht Licht am Horizont

„Keine Frage, die Mannschaft befindet sich seit Wochen im freien Fall“, analysiert Scherder nüchtern. „Doch jetzt ist sie am Tabellenende angekommen. Was bedeutet, dass es ab sofort eigentlich nur noch aufwärtsgehen kann.“ Mit sieben verbleibenden Spielen bleibt die Hoffnung auf den Klassenerhalt lebendig. Scherder, der einen Vertrag bis 2027 bei den „Schwarz-Weiß-Grünen“ besitzt, betont: „Ich habe in 14 Profi-Jahren bei Preußen alle Höhen und Tiefen durchlebt. Dass ich es im Spätherbst meiner Karriere mit meinem Heimatclub tatsächlich bis ins deutsche Fußball-Unterhaus geschafft habe, bedeutet mir unglaublich viel.“

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Entscheidende Trainerfrage und psychologische Blockaden

Ausschlaggebend für die Rettung wird die Besetzung der Trainerposition sein. Interimscoach Kieran Schulze-Marmeling wird keine Dauerlösung bleiben. Sport-Geschäftsführer Ole Kittner und Sportdirektor Jan Uphues arbeiten hinter verschlossenen Türen an einer Entscheidung. Mögliche Kandidaten sind:

  • Marco Antwerpen als „Feuerwehrmann“ bis Saisonschluss
  • Ex-Ulmer Thomas Wörle
  • Patrick Glöckler, zuvor bei 1860 München

Scherder betont die psychologische Komponente: „Das Wichtigste ist, glaube ich, dass er in die Köpfe unserer Jungs vordringt. Für mich ist unbestritten, dass es alle gute Fußballer sind, die das auch schon bewiesen haben. Doch ihr Selbstvertrauen ist momentan natürlich mächtig angekratzt.“

Zeit drängt: Nächste Abstiegs-Endspiele stehen an

Die Zeit wird knapp für die „Absturz-Adler“, die aus den letzten 13 Liga-Begegnungen nur einen Sieg holen konnten. Am Ostersonntag steht in Kiel das nächste richtungsweisende Abstiegs-Endspiel an. Knapp 14 Tage bleiben, um den Reset-Knopf zu drücken. Eine Test-Partie am nächsten Donnerstag gegen den Drittliga-Vorletzten TSV Havelse könnte erste Hinweise geben. Spätestens dann sollte der neue Hoffnungsträger erstmals an der Seitenlinie stehen.

Scherder bleibt trotz aller Widrigkeiten überzeugt: „Noch ist die Rettung möglich. Auch wenn ich leider nicht aktiv dazu beitragen kann!“ Sein Glaube an das Fußball-Wunder ist ungebrochen, auch wenn er selbst nur vom Rand aus zusehen kann.

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