Jens Castrop wird Borussia Mönchengladbach im Saisonendspurt nicht mehr zur Verfügung stehen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) belegte den 22-jährigen Mittelfeldspieler wegen eines „rohen Spiels“ im Duell gegen den VfL Wolfsburg (0:0) mit einer Sperre von drei Spielen. Damit fehlt Castrop seinem Verein in den verbleibenden Begegnungen der Saison und die Spielzeit ist für ihn vorzeitig beendet.
Harter Einsatz in der Nachspielzeit
Der Vorfall ereignete sich in der zweiten Minute der Nachspielzeit der Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und dem VfL Wolfsburg. Castrop foulte den Wolfsburger Sael Kumbedi mit einem harten Einsatz, woraufhin Schiedsrichter Tobias Stieler ihn des Feldes verwies. Die Rote Karte war die Konsequenz des als unnötig hart eingestuften Foulspiels.
Auswirkungen auf den Abstiegskampf
In den Kampf um den Klassenerhalt kann Castrop somit nicht mehr eingreifen. Die Borussia, die über weite Strecken der Saison abstiegsgefährdet war, hat drei Spieltage vor Saisonende jedoch einen komfortablen Vorsprung von sechs Punkten auf den Relegationsplatz. Dennoch ist der Ausfall des Mittelfeldspielers ein herber Rückschlag für das Team, das in den entscheidenden Wochen auf alle verfügbaren Kräfte angewiesen ist.
Die Sperre bedeutet für Castrop, dass er die Saison vorzeitig beenden muss und erst in der nächsten Spielzeit wieder für Gladbach auflaufen kann. Das Urteil des DFB-Sportgerichts ist rechtskräftig.



