Vorbild Schalke: Warum Trainer Rösler beim VfL Bochum die Euphorie bremst
Rösler bremst Bochums Euphorie trotz Klassenerhalt-Nähe

Vorbild Schalke: Darum drückt Rösler noch auf die Euphorie-Bremse

Uwe Rösler (57) steht mit dem VfL Bochum kurz vor dem gesicherten Klassenerhalt in der 2. Bundesliga, doch der erfahrene Trainer mahnt zur Vorsicht. "Wir sind nicht da, wo Schalke oder Hannover stehen. Aber wir wollen dort hinkommen", betont Rösler, der für die kommende Saison wieder offensiven Fußball ankündigt. Zuvor müssen jedoch die letzten entscheidenden Punkte gesammelt werden.

Mathematische Rettung als oberste Priorität

Aktuell hat der VfL Bochum sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und profitiert zudem von einem deutlich besseren Torverhältnis. Während Bochum bei +2 steht, kämpft der Konkurrent Braunschweig mit einem Minus von 18 Toren. Gegen Dresden am Samstag soll der nächste Schritt Richtung Klassenerhalt gelingen. Rösler erklärt: "In den nächsten Wochen wollen wir so schnell es geht den Klassenerhalt schaffen. Je eher wir mathematisch durch sind und Planungssicherheit haben, umso besser werden für uns auch andere Sachen laufen."

Planungssicherheit für personelle Weichenstellungen

Der Trainer betont, dass potenzielle Neuzugänge einen klaren Plan benötigen und auslaufende Verträge entsprechend der sportlichen Ausrichtung verlängert oder nicht verlängert werden müssen. Im Sommer stehen umfangreiche personelle Veränderungen an, wobei der Klub auch auf Transfererlöse angewiesen ist. "Der Klassenerhalt würde vom Zeitfaktor her auf jeden Fall helfen. Wir dürfen aber nicht den zweiten vor dem ersten Schritt machen", warnt Rösler vor voreiligen Entscheidungen.

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Vertragssituation erfordert strategisches Vorgehen

Aktuell laufen inklusive Leihspieler zehn Verträge im kommenden Sommer aus, darunter bei Kapitän Matus Bero, Erhan Masovic und Francis Onyeka. Drei Führungsspieler haben bereits langfristige Perspektiven geschaffen: Philipp Hofmann (33), Maxi Wittek (30) und Timo Horn (32) verlängerten ihre Verträge bis 2028. Diese Verlängerungen sollen jedoch nur der Anfang weiterer Bausteine für eine erfolgreiche Zukunft sein. Bevor große Angriffsreden geschwungen werden können, müssen zunächst sportliche Fakten geschaffen werden.

Rösler und seine Mannschaft konzentrieren sich voll auf die letzten Saisonspiele, um die mathematische Rettung frühzeitig zu besiegeln. Erst dann kann die Planung für die kommende Spielzeit mit der nötigen Sicherheit und Weitsicht angegangen werden.

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