Alcaraz muss Heimturnier in Barcelona verletzungsbedingt absagen
Der spanische Tennisstar Carlos Alcaraz hat sein Achtelfinalmatch beim Heimturnier in Barcelona wegen einer Verletzung am rechten Handgelenk abgesagt. Nach einer medizinischen Untersuchung konnte der 22-Jährige nicht weiter am ATP-500-Turnier teilnehmen, wie der Veranstalter offiziell mitteilte. In einem Post auf der Plattform X wünschte das Turnier dem Spieler eine schnelle Genesung und hofft, ihn bald wieder auf dem Platz zu sehen.
Verletzung schwerwiegender als angenommen
Alcaraz selbst erklärte, dass die Verletzung schwerwiegender sei als zunächst vermutet. „Ich muss auf meinen Körper hören, damit sie mich in Zukunft nicht beeinträchtigt“, sagte der Weltranglistenzweite. Das Sandplatzturnier in Barcelona war als wichtige Vorbereitung für die French Open in Paris in knapp sechs Wochen geplant. Nun ist unklar, ob Alcaraz auch beim Masters-1000-Turnier ab der kommenden Woche in Madrid antreten kann.
Titelfavorit muss aufgeben
Als siebenfacher Grand-Slam-Turniergewinner war Alcaraz in Barcelona als klarer Titelfavorit gestartet. Ein Sieg hätte ihm ermöglicht, die Weltranglistenposition eins von seinem Dauerrivalen Jannik Sinner aus Italien zurückzuerobern. Bereits in seinem ersten Match gegen den finnischen Qualifikanten Otto Virtanen klagte Alcaraz über Schmerzen im rechten Handgelenk und Unterarm. „Es war hart, ehrlich gesagt ein kleiner Kampf“, hatte er nach dem Zweisatzsieg erklärt.
Folgen für das Turnier
Der Tscheche Tomas Machac, der Alcaraz im Achtelfinale am Donnerstag gegenüberstehen sollte, zog kampflos in die nächste Runde ein. Diese unerwartete Absage wirft nicht nur Fragen zu Alcaraz' unmittelbarer Zukunft auf, sondern beeinflusst auch den Turnierverlauf in Barcelona erheblich. Fans und Experten sind besorgt, ob die Verletzung sogar seinen Start bei den French Open gefährden könnte.
Die Situation unterstreicht die physischen Belastungen im Profisport und die Bedeutung einer sorgfältigen Genesung für langfristige Karriereziele. Alcaraz betonte die Notwendigkeit, auf seinen Körper zu achten, um zukünftige Beeinträchtigungen zu vermeiden.



