Matchwinner Havertz erneut nur Ersatzspieler bei Arsenal
Kai Havertz avancierte im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Sporting Lissabon zum entscheidenden Matchwinner für den FC Arsenal. Sein spätes Tor in der Nachspielzeit bescherte den Gunners einen wertvollen 1:0-Auswärtssieg und stellte die Weichen für das Halbfinale. Dennoch muss der deutsche Nationalspieler auch im Rückspiel zunächst wieder auf der Bank Platz nehmen.
Artetas taktische Entscheidung überrascht
Trainer Mikel Arteta setzt im heimischen Emirates Stadium auf eine andere Startformation. Obwohl Havertz mit seinem dritten Treffer in dieser Champions-League-Saison erneut seine Torgefahr unter Beweis stellte, beginnt der Spanier mit Eberechi Eze im zentralen offensiven Mittelfeld. Eze kehrt nach einer Wadenverletzung zurück in die Startelf.
Die Angriffsformation komplettieren Viktor Gyökeres als alleinige Sturmspitze sowie die Flügelspieler Noni Madueke und Gabriel Martinelli. Im defensiven Mittelfeld läuft Declan Rice auf, der zuletzt das Training verpasst hatte und dessen Einsatz deshalb infrage stand.
Personalsorgen bei den Gunners
Der FC Arsenal muss im Rückspiel gegen Sporting gleich auf mehrere Leistungsträger verzichten. Wie bereits im Hinspiel fehlen der offensive Flügelspieler Bukayo Saka und Verteidiger Jurrien Timber. Darüber hinaus stehen Kapitän Martin Ödegaard, Riccardo Calafiori und Mikel Merino nicht zur Verfügung.
Diese personellen Engpässe machen Artetas Entscheidung, Havertz zunächst auf der Bank zu lassen, umso bemerkenswerter. Die Gunners haben nach dem 1:0-Sieg in Lissabon zwar gute Chancen auf den Einzug ins Halbfinale, müssen aber im Rückspiel eine geschwächte Mannschaft präsentieren.
Die Aufstellungen im Überblick
FC Arsenal: Raya – Mosquera, Saliba, Gabriel, Hincapie – Rice, Zubimendi – Madueke, Eze, Martinelli – Gyökeres
Sporting Lissabon: Rui Silva – Quaresma, Diomande, Inacio, Maxi Araujo – Hjulmand, Morita – Catamo, Trincao, Pedro Goncalves – Luis Suarez
Die Partie beginnt um 21 Uhr und verspricht spannend zu werden, obwohl Arsenal mit der guten Ausgangslage und dem Heimvorteil als Favorit gilt. Havertz bleibt zunächst einmal Joker und könnte wie im Hinspiel in der Schlussphase erneut eine entscheidende Rolle spielen.



