Romulo überwindet Eigentor-Pech: Hacken-Kunst bringt RB Leipzig Sieg gegen HSV
Romulo: Vom Pechvogel zum Matchwinner mit Hackentreffer

Vom Eigentor-Pechvogel zum Hacken-Künstler: Romulo führt RB Leipzig zum Sieg in Hamburg

Nur etwas mehr als eine Woche nach seinem unglücklichen Eigentor beim Remis gegen Borussia Dortmund hat sich RB Leipzigs Angreifer Romulo eindrucksvoll zurückgemeldet. Beim wichtigen 2:1-Auswärtssieg der Sachsen beim Hamburger SV zeigte der 24-jährige Brasilianer seine ganze Klasse und überwand damit sein persönliches Pech.

Traumhafter Hackentreffer zum Ausgleich

Im Duell mit dem HSV sorgte Romulo zunächst für den verdienten Ausgleich zum 1:1. In einer scheinbar aussichtslosen Position, mit dem Rücken zum Tor und unter Gegnerdruck, gelang ihm ein absolut traumhafter Hackentreffer, der die Gästefans in Ekstase versetzte. Dieser Treffer war bereits sein zweiter per Hacke in dieser Premierensaison bei RB Leipzig - schon zu Beginn der Spielzeit hatte er mit einem ähnlich schönen Tor gegen Heidenheim auf sich aufmerksam gemacht.

„Ich mag es, das manchmal im Training zu machen. Und dann passiert es im Spiel“, erklärte Romulo nach dem Spiel seine außergewöhnliche Technik. Der Angreifer, der vor der Saison aus der Türkei zu RB Leipzig gewechselt war, hatte zuvor sechs Ligaspiele ohne Torerfolg absolviert.

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Vorarbeit zum Siegtor und vergebener Elfmeter

Doch Romulo beschränkte sich nicht nur auf seinen sehenswerten Treffer. In der zweiten Halbzeit bereitete er geschickt den Führungstreffer von Yan Diomande vor und war damit maßgeblich am späteren Sieg seiner Mannschaft beteiligt. Allerdings gelang dem Brasilianer nicht alles perfekt: Er vergab noch einen Handelfmeter in der Schlussphase und verpasste damit die Chance auf das beruhigende 3:1.

„So ist es als Angreifer: Manchmal läuft es schlecht, manchmal läuft es gut. Aber ich denke, dass die Tore jetzt wieder kommen“, zeigte sich Romulo dennoch optimistisch nach seiner starken Leistung.

Trainer Werner mit humorvollem Kommentar

RB Leipzigs Trainer Ole Werner konnte sich nach dem Spiel einen humorvollen Kommentar nicht verkneifen. „Ich habe es ihm nach dem letzten Spiel gesagt. Das Gute ist, er weiß noch, wo das Tor steht. Er muss nur daran denken, dass in der Halbzeit das dann die andere Seite ist“, scherzte der Trainer in Anspielung auf Romulos Eigentor gegen Dortmund.

Werner fügte anerkennend hinzu: „Dann haben wir noch zusammen gelacht und heute hat er dann ein wunderbares Tor geschossen.“ Der Trainer lobte damit nicht nur die technische Brillanz des Treffers, sondern auch die mentale Stärke seines Spielers, der die Enttäuschung über das Eigentor schnell überwunden hatte.

RB Leipzig behält Top-Quartett im Blick

Mit dem wichtigen Auswärtssieg in Hamburg behält RB Leipzig das eng zusammenstehende Top-Quartett der Fußball-Bundesliga fest im Blick. Als Tabellenfünfter beträgt der Abstand auf den vierten Platz nur zwei Punkte, was die Sachsen weiterhin in Reichweite der Champions-League-Plätze hält.

Romulo selbst zeigte sich dankbar für die Unterstützung: „Die Leute haben mich toll unterstützt. Ich war schon ein bisschen traurig über das Eigentor, aber das passiert“, sagte der Angreifer, der mit seiner Leistung gegen den HSV bewies, dass er trotz des kurzen Tiefs wieder voll im Fokus steht.

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