Getafes Diego Rico verweigert Antonio Rüdiger Vergebung nach umstrittenem Foul
Rico verweigert Rüdiger Vergebung nach Foul-Vorfall

Getafes Diego Rico bleibt nach Foul-Vorfall verbittert

Die brisante Szene aus dem Liga-Duell zwischen Real Madrid und dem FC Getafe vom 2. März sorgt weiterhin für erheblichen Zündstoff. Beim 0:1 im Bernabéu geriet Antonio Rüdiger in der 25. Spielminute mit Diego Rico aneinander und traf den am Boden liegenden Außenverteidiger mit dem Knie im Gesicht. Schiedsrichter Alejandro Muñiz Ruiz ließ das Spiel damals ungehindert weiterlaufen, auch der Video-Assistent griff nicht in die Entscheidung ein.

Nachspielzeit mit schweren Anschuldigungen

Die Aufnahmen der Kontroverse lösten unmittelbar nach dem Spiel heftige Diskussionen aus. Zahlreiche Experten sprachen sich eindeutig für eine Rote Karte gegen den deutschen Nationalspieler aus. Selbst das spanische Schiedsrichterkomitee (CTA) bewertete die Aktion im Nachhinein als „gewalttätiges Verhalten“ und räumte ein, dass Rüdiger hätte des Feldes verwiesen werden müssen.

Für Diego Rico ist der Vorfall bis heute präsent und emotional aufgeladen. Im Podcast La Otra Grada ging der Getafe-Profi nun erneut verbal scharf mit dem DFB-Verteidiger ins Gericht: „Muss ich mich etwa noch entschuldigen, dass er mich am Leben gelassen hat?“, wählte er martialische Worte. Rico bezeichnete Rüdiger als „einen sehr aggressiven Spieler“, der in dieser Situation einfach „die Grenzen überschritten“ habe. Eine Vergebung schloss er kategorisch aus.

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Rüdigers Reaktion und sportliche Konsequenzen

Bereits unmittelbar nach dem Abpfiff hatte Rico seinem Ärger ungefiltert Luft gemacht. „Wenn er mich schlecht trifft, lässt er mich direkt auf dem Rasen liegen. Er wollte mir das Gesicht einschlagen“, schimpfte der Linksverteidiger damals in der Hitze des Gefechts.

Antonio Rüdiger reagierte wenige Tage später auf die Vorwürfe und wies jede böse Absicht entschieden zurück. Zwar räumte er ein, dass die Zeitlupenaufnahmen „schrecklich“ aussehen würden, betonte jedoch nachdrücklich: „Ich habe ihn nicht umgebracht. Wenn ich mit Absicht hingehe, verletze ich ihn. Es war nie meine Intention, ihm weh zu tun – aber ich spiele hart.“

Sportlich hatte die Partie für Real Madrid bittere Folgen. Getafe entführte dank eines Treffers von Martín Satriano drei wertvolle Punkte aus der Hauptstadt und fügte den Königlichen damit die zweite Liga-Niederlage in direkter Folge zu. Dieser Rückschlag könnte in der engen Meisterschaftsentscheidung noch erhebliche Gewichtung erhalten.

Die Kontroverse zeigt, wie emotional aufgeladen die Spiele in der spanischen Liga sind und wie langwierig die Nachwirkungen solcher Zwischenfälle sein können. Während Rico auf seiner Position beharrt, bleibt Rüdiger bei seiner Darstellung – eine Einigung ist nicht in Sicht.

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