Remis zum Debüt: Wagners Köln holt wichtigen Punkt in Frankfurt
Remis zum Debüt: Wagners Köln punktet in Frankfurt

Remis zum Debüt: Wagners Köln holt wichtigen Punkt in Frankfurt

Der neue Trainer des 1. FC Köln, René Wagner, will das bemerkenswerte Comeback seiner Mannschaft bei Eintracht Frankfurt als entscheidenden Antrieb für die anstehenden Herausforderungen nutzen. In seinem ersten Spiel als Cheftrainer erkämpfte der Tabellenfünfzehnte ein 2:2 (0:0) nach einem 0:2-Rückstand und sammelte damit einen wertvollen Punkt im Abstiegskampf.

Emotionale Momente nach hartem Kampf

Am Ende dieses intensiven Debüts zeigte der sonst eher nüchtern auftretende Wagner durchaus emotionale Regungen. „Es war für mich und für die Mannschaft ein besonderer Tag. Wir haben uns bewiesen, dass wir in solchen Spielen zurückkommen können“, erklärte der 37-Jährige nach der Partie. „Das wird uns viel Kraft für die nächsten Spiele geben.“ Diese Zuversicht ist dringend notwendig, denn der FC Köln liegt weiterhin nur zwei Punkte vom Relegationsplatz entfernt.

Wichtige Duelle stehen bevor

In den kommenden Wochen erwarten den 1. FC Köln entscheidende Direktduelle mit den Konkurrenten um den Klassenerhalt:

  • Werder Bremen (Platz 14)
  • FC St. Pauli (Platz 16)
Wagner betonte, dass er auch in diesen Schlüsselpartien ruhig bleiben will. „Ich tue der Mannschaft keinen Gefallen, wenn ich draußen zu viel Emotionen zeige“, so der Trainer, der sich selbst als „generell einen Menschen, der weniger Emotionen hat“ beschreibt. Dennoch habe er sein Team vor dem Spiel und in der Halbzeitpause gezielt motiviert.

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Positive Resonanz aus der Mannschaft

Torhüter Marvin Schwäbe bestätigte die Wirkung von Wagners Ansprache: „Gut war die Motivationsrede des 37-Jährigen gewesen, mit Motivation, feurig und gut auf den Punkt gebracht.“ Der erfahrene Keeper äußerte sich überzeugt vom neuen Cheftrainer: „Er macht einfach den Nahbaren. Wir wissen, was er für ein Typ ist, und er weiß ganz genau, was wir charakterlich für eine Mannschaft sind.“

Wagner, der kurz vor der Länderspielpause für Lukas Kwasniok übernommen hatte und zuvor als Co-Trainer tätig war, habe „eine gute Kommunikation gefunden, hält die Fäden in der Hand und weiß ganz genau, was wir brauchen“, so Schwäbe weiter. Die Mannschaft habe die vergangenen zwei Wochen intensiv genutzt, „um uns die Basics, die er erwartet, einzutrichtern. Das hat heute gut funktioniert.“

Dieser erfolgreiche Start unter neuer Führung gibt dem 1. FC Köln Hoffnung für den bevorstehenden Endspurt der Saison, in dem jedes einzelne Spiel über den Verbleib in der Bundesliga entscheiden könnte.

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