PSG jagt Barça-Star Ferran Torres: Poker um WM-Kandidaten
PSG jagt Barça-Star Ferran Torres: Poker um WM-Kandidaten

Kurz vor dem ersten WM-Gruppenspiel der Spanier gegen Kap Verde ist ein heißes Gerücht aufgekommen: Paris Saint-Germain soll am spanischen Nationalstürmer Ferran Torres (26) vom FC Barcelona interessiert sein. Das berichteten mehrere katalanische und internationale Medien übereinstimmend. BILD erfuhr nun spannende Details zu der Personalie.

Luis Enrique schätzt Ferran Torres sehr

Schon länger bekannt ist, dass PSG-Coach Luis Enrique (56) extrem viel von dem Spieler hält. Zu seiner Zeit als spanischer Nationaltrainer verhalf er Ferran zu dessen Debüt für die „Furia Roja“. Bei der EM 2021 und der WM ein Jahr später ließ er ihn regelmäßig von Beginn an spielen. Trotz dieser besonderen Verbindung schien ein gemeinsames Wiedersehen in Paris in den vergangenen Jahren unwahrscheinlich. Denn Ferran brachte bei den Katalanen starke Leistungen (65 Tore und 23 Assists in 207 Einsätzen) und war stets glücklich in Barcelona.

Ferran enttäuscht von Barça-Führung

Nach BILD-Informationen liegt Ferrans Fokus zwar nach wie vor auf Barça. Seine Priorität ist es, nach zuletzt zwei Meisterschaften in Folge noch viele weitere Erfolge mit dem Klub zu feiern. Allerdings ist ein Wechsel bei einem attraktiven Angebot aktuell nicht ausgeschlossen. Der Grund: Ferran ist vom Verhalten der Vereins-Verantwortlichen enttäuscht. Denn intern genoss er seit seiner Ankunft von Manchester City im Januar 2022 nie das Standing, das Spieler mit seiner Torquote (21 Treffer in 49 Spielen 2025/26) bei anderen Topvereinen üblicherweise haben. Mehr noch: In den vergangenen Jahren galt er immer wieder als Verkaufskandidat. Diese unbefriedigende Situation hat sich zuletzt weiter verschärft: Sportdirektor Deco (48) soll in den vergangenen Monaten überhaupt keinen Austausch mit Ferran wegen seiner Zukunft gesucht haben. Stattdessen wirbt Barça schon seit mehreren Wochen öffentlichkeitswirksam um Julián Álvarez (26) von Atlético Madrid – ein Topstürmer, der ein direkter Konkurrent oder gar Ersatz für Ferran wäre.

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Vertragssituation und möglicher Transfer

Vereinsnahe Medien wie die Sportzeitung „Mundo Deportivo“ berichten zwar nun, dass sich die Barça-Bosse in Kürze um eine Verlängerung mit Ferran bemühen wollen, dessen Vertrag schon 2027 ausläuft. Der Ausgang ist jedoch offen. Klar ist derzeit nur, dass Ferran im Falle eines Zukunfts-Pokers starke Karten hätte: Sollte Barça ihm kein attraktives Verlängerungs-Angebot machen, könnte ein Wechsel zu PSG in diesem Sommer tatsächlich eine Option werden. Da Ferrans Vertrag schon in einem Jahr ausläuft, bleibt Barça nämlich nur noch das Transferfenster vom 1. Juli bis zum 31. August, um eine lukrative Ablöse für ihn zu kassieren (Marktwert laut „transfermarkt.de“: 50 Mio. Euro). Und auch für den Spieler könnte ein Sommer-Transfer interessant werden – vorausgesetzt, seine Situation bei Barça verändert sich nicht und sein Ex-Förderer Enrique winkt mit einer wichtigen Rolle in der Super-Offensive um Ousmane Dembélé (29), Désiré Doué (21) und Khvicha Kvaratskhelia (25).

Das Gute aus Spieler-Sicht: Der Druck liegt bei den Vereinen. Sollte sich keine Verlängerung oder ein Mega-Transfer zu PSG ergeben, würde er noch eine Saison bei Barça bleiben und 2027 ablösefrei gehen. Dann würden aller Voraussicht nach noch weitere Topklubs in den Poker um Ferran einsteigen.

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