Alba Berlin erzwingt den Ausgleich in der Finalserie
Die Berliner Basketballer haben im zweiten Finalspiel der Bundesliga eindrucksvoll zurückgeschlagen. Alba Berlin besiegte den großen Favoriten Bayern München auswärts mit 86:79 (40:45) und glich die Best-of-five-Serie zum 1:1 aus. Damit sicherte sich die Mannschaft von Trainer Pedro Calles vor dem Wechsel nach Berlin am Mittwoch zwei Heimspiele.
Defensive als Schlüssel zum Erfolg
Nach dem Offensivspektakel des ersten Spiels (94:102) lag der Fokus diesmal auf der Verteidigung. Alba schränkte die Freiheiten von Bayerns Topscorer Andreas Obst (33 Punkte in Spiel eins) deutlich ein, ohne den anderen Münchnern zu viel Raum zu geben. Die Taktik ging auf: Obst agierte verhaltener, und Alba fand über gute Abwehrarbeit ins Spiel. Die Berliner trafen gut aus der Distanz, hielten die Ballverluste gering und erzwangen Fehler beim Gegner.
Spielverlauf und Wendepunkte
Alba erspielte sich im ersten Viertel einen Zehn-Punkte-Vorsprung (28:18). Doch Bayerns Stärke beim Rebound brachte die Münchner zurück. Zur Halbzeit führten die Gastgeber knapp. Im dritten Viertel hielt Alba das Spiel eng und verbesserte das Reboundverhalten. Im Schlussviertel behielten die Berliner die Nerven und fügten Bayern die erste Play-off-Niederlage zu.



