Nagelsmann setzt auf Standards als WM-Geheimwaffe: Kurze Ecken als Erfolgsrezept
Nagelsmann: Standards als WM-Geheimwaffe mit kurzen Ecken

Nagelsmann plant Standards als WM-Geheimwaffe für die Nationalmannschaft

Bundestrainer Julian Nagelsmann sieht in Standardsituationen einen entscheidenden Schlüssel für den Erfolg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der anstehenden Weltmeisterschaft 2026. Nach dem 4:3-Testspielsieg gegen die Schweiz, bei dem zwei Tore nach kurz ausgespielten Eckbällen fielen, betonte der Trainer die wachsende Bedeutung solcher Varianten im modernen Fußball.

Klimabedingungen machen Standards noch wichtiger

„Im Unterschied zur Europameisterschaft haben wir bei der WM extremere klimatische Bedingungen. Da kann ein Standardtor wie ein Dosenöffner wirken“, erklärte Nagelsmann vor dem nächsten Testspiel gegen Ghana. Gleichzeitig warnte er: „Andersherum kann es auch schlecht laufen, wenn man ein Standardtor kassiert. Es ist in beide Richtungen von enormer Wichtigkeit.“

Entwicklung im Weltfußball berücksichtigen

Der Bundestrainer analysiert genau die Trends im internationalen Fußball: „Die Anzahl an Standardtoren ist bereits extrem hoch. Und ich befürchte, dass sie noch weiter steigen wird. Es gibt Teams, die schießen 50 Prozent ihrer Tore aus Standardsituationen.“ Im Durchschnitt liege die Quote aktuell bei gut einem Drittel aller erzielten Treffer.

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Spezialist entwickelt geheime Varianten

Für die Vorbereitung auf das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko hat Nagelsmann seinen Trainerstab gezielt verstärkt. Speziell für Standardsituationen ist Assistent Mads Buttgereit verantwortlich, der bis zur WM weitere Varianten entwickeln soll. „Er wird sich noch mehr einfallen lassen, was wir in den Testspielen bewusst noch nicht preisgeben wollen“, verriet der Bundestrainer.

Kurze Ecken bringen mehr Dynamik

Die beiden Tore von Jonathan Tah und Florian Wirtz nach kurz ausgeführten Eckbällen gegen die Schweiz bestätigen Nagelsmanns Strategie. „Mit diesen Varianten können wir mehr Dynamik erzeugen als mit einer sofortigen Flanke“, erklärte der 38-Jährige. „Ich bin immer ein großer Freund von kurz ausgespielten Ecken. Natürlich gebe ich da meinen taktischen Input.“

Nagelsmann zeigte sich zuversichtlich: „Unsere Quote bei Standards ist bereits gut. Und sie wird noch besser werden, wenn wir mehr Zeit investieren.“ Die intensive Arbeit an Standardsituationen soll der deutschen Mannschaft bei der WM 2026 den entscheidenden Vorteil verschaffen.

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