Erik Meijer fordert Trainerwechsel bei Bayer Leverkusen: Hjulmand fehlt klare Handschrift
Meijer kritisiert Hjulmand: Fordert Trainerwechsel bei Bayer

Erik Meijer fordert Trainerwechsel bei Bayer Leverkusen: Hjulmand fehlt klare Handschrift

Der ehemalige Bayer-Angreifer Erik Meijer hat in einem aktuellen Interview deutliche Kritik an der aktuellen Trainerposition bei der Werkself geäußert. Der 56-jährige Niederländer, der zwischen 1996 und 1999 für Leverkusen spielte, sieht ein ernsthaftes Problem auf der Trainerbank und rät seinem ehemaligen Verein zu einem Wechsel im kommenden Sommer.

Top-Vier-Ziel nicht erreicht: Meijer übt scharfe Kritik

„Bei Bayer musst du mit diesem Kader unter die Top Vier kommen. Punkt“, erklärte Meijer im Gespräch mit ran. Der ehemalige Stürmer macht dabei Trainer Kasper Hjulmand direkt mitverantwortlich für die aktuelle sportliche Situation. „Er hat die Mannschaft bislang noch nicht komplett erreicht, noch nicht so gepackt, dass die Spiele mit voller Überzeugung durchgezogen werden“, so Meijer weiter.

Aktuell belegt Bayer Leverkusen in der Bundesliga den sechsten Tabellenplatz und liegt damit vier Punkte hinter dem begehrten vierten Rang, der zur Champions League berechtigen würde. Meijer betont, dass am Ende alles über den Trainer laufe: „Er ist der Filter, der die Inhalte an die Spieler weitergibt. Diese entscheidende Chemie fehlt noch ein Stück weit.“

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Fehlende Automatismen und Struktur

Besonders kritisch sieht Meijer die fehlende taktische Klarheit unter Hjulmand. „Ich erkenne nicht deutlich genug, wofür die Mannschaft stehen soll“, bemängelt der Ex-Profi. Dabei betont er, dass es ihm nicht um die Person Hjulmand gehe, den er als „guten Typen“ bezeichnet. Vielmehr fehlen ihm bei den Leverkusener Spielen entscheidende Elemente:

  • Automatismen im Spielaufbau
  • Klarheit in den taktischen Vorgaben
  • Struktur in der Defensiv- und Offensivarbeit

„Wenn ich mir anschaue, wie Leverkusen spielt, fehlen mir die Automatismen, die Klarheit, die Struktur“, führt Meijer aus. Er sehe bei den Leverkusenern derzeit „wenig Wiedererkennbares“, was auf mangelnde Trainingsarbeit und unklare Spielphilosophie hindeute.

Klare Empfehlung für Trainerwechsel

Die Frage nach einem erneuten Wechsel auf der Trainerposition im Sommer beantwortet Meijer eindeutig: „Wenn das klare Ziel ist, wieder unter die ersten vier zu kommen und damit Champions League zu spielen – und das mit ansehnlichem Fußball –, dann sage ich: ja“. Der ehemalige Stürmer, der in 106 Pflichtspielen für Leverkusen 21 Tore erzielte, zeigt sich überzeugt, dass mit der aktuellen Personalie die sportlichen Ziele nicht erreicht werden können.

Meijers Kritik fällt in eine Phase, in der Bayer Leverkusen nach einer enttäuschenden Saison Bilanz ziehen muss. Die Forderung nach einem Trainerwechsel kommt nicht von ungefähr, sondern basiert auf konkreten sportlichen Defiziten, die der erfahrene Fußballexperte in den Spielen der Werkself identifiziert hat.

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