FC Erzgebirge Aue: Torwart Martin Männel bleibt trotz Abstiegs
Martin Männel bleibt dem FC Erzgebirge Aue treu

Entscheidung um Aues Rekordspieler gefallen

Nach dem Abstieg des FC Erzgebirge Aue aus der 3. Liga steht fest: Torwart Martin Männel bleibt dem Verein treu. Der 38-jährige Rekordspieler der Veilchen wird in seine 19. Saison im Lößnitztal gehen. Dabei soll er künftig nicht nur auf dem Platz stehen, sondern auch als erfahrener Mentor für die jungen Torhüterkollegen eine wichtige Rolle einnehmen.

Keine automatische Nummer eins mehr

Wie Kaderplaner Steffen Ziffert erklärte, sei Männel in der kommenden Regionalliga-Saison nicht mehr automatisch als Stammtorhüter vorgesehen. „Martin Männel wird 2026/27 nicht als Nummer eins gesetzt sein. Aber wenn die Mannschaft ihn mit all seiner Erfahrung braucht, ist er wie in den vergangenen 18 Jahren zur Stelle“, sagte Ziffert. Zugleich werde der Übergang in die Zeit nach der aktiven Karriere vorbereitet. Die berufliche Perspektive des 38-Jährigen innerhalb des Vereins sei bereits konkretisiert worden.

Männel bleibt Erzgebirge Aue treu

Männel trägt seit 2008 das Trikot des FC Erzgebirge Aue und zählt zu den prägenden Persönlichkeiten der Vereinsgeschichte. Der Torhüter wurde in die „Elf aller Zeiten“ gewählt und absolvierte bislang 596 Pflichtspiele für die Veilchen. Zuletzt stand er beim 2:0-Erfolg im Landespokalfinale gegen den FSV Zwickau zwischen den Pfosten. Zudem war er an den Aufstiegen des Vereins in die 2. Bundesliga maßgeblich beteiligt.

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Trotz des schmerzhaften Abstiegs sieht Männel die kommende Spielzeit als Chance. „Auch wenn der Stachel des Abstiegs tief sitzt, habe ich schon zweimal einen großen Umbruch miterlebt. Er bietet immer auch eine Chance“, sagte der Routinier. Die neue Rolle innerhalb der Mannschaft nehme er bewusst an: „Erneut einen Beitrag zu leisten in einer auch für mich neuen Ausgangssituation, ist eine große Herausforderung. Ich fühle mich gut und freue mich auf die neue Saison mit vielen Ostderbys.“

Mit seiner Erfahrung und Loyalität bleibt Männel ein wichtiger Bestandteil des Vereins, auch wenn er nicht mehr die unangefochtene Nummer eins ist. Die Fans können sich weiterhin auf seinen Einsatz freuen.

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