Die Schweizer Nationalmannschaft muss im WM-Viertelfinale gegen Titelverteidiger Argentinien voraussichtlich erneut auf Johan Manzambi verzichten. Das gab Nationaltrainer Murat Yakin am Freitag bekannt. Manzambi, der mit drei Treffern der beste Torschütze der Schweiz beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada ist, hatte bereits das Achtelfinale gegen Kolumbien verpasst.
Yakin: „Hoffnung bis heute Morgen“
„Wir haben noch Hoffnung gehabt bis heute Morgen. Aber ich denke, so eine Verletzung bekommt man nicht in der Kürze hin“, sagte Yakin nach dem Sieg im Elfmeterschießen gegen Kolumbien. Der 20-Jährige vom SC Freiburg musste das Training am Tag vor dem Kolumbien-Spiel abbrechen. Welche genaue Verletzung vorliegt, sei nicht klar zu erkennen, so der Trainer.
Manzambi schmerzfrei – Einsatz im Halbfinale möglich?
Yakin ergänzte: „Er hat zum Glück keine Schmerzen. Ob es medizinisch vertretbar ist, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekanntgeben. Mal schauen, was sich jetzt die nächsten ein, zwei Tage ergibt.“ Sollte die Schweiz überraschend das Halbfinale erreichen, könnte Manzambi dann wieder zur Verfügung stehen, ließ der Coach durchblicken.
Viertelfinale gegen Argentinien
Das Viertelfinale gegen die von Lionel Messi angeführten Argentinier findet am Sonntag um 3.00 Uhr MESZ in Kansas City statt. Die Schweiz muss ohne ihren bisher besten Torschützen auskommen, der maßgeblich zum Erreichen der Runde der letzten Acht beigetragen hatte. Die Partie verspricht eine hohe Hürde zu werden, da Argentinien als Titelverteidiger und mit einem starken Messi anreist.



