Löw motiviert Grifo zum Rekordtor: Freiburgs Torschützenkönig zieht mit Petersen gleich
Löw motiviert Grifo: Freiburgs Rekordtorschütze

Löws Worte wirken: Grifo stellt Freiburger Torrekord ein

Im packenden 3:3-Unentschieden des SC Freiburg gegen Vizemeister Bayer Leverkusen schrieb Vincenzo Grifo Vereinsgeschichte. Der 32-jährige Deutsch-Italiener erzielte in der 34. Spielminute sein 105. Pflichtspieltor für den Bundesligisten aus dem Breisgau und zog damit mit dem langjährigen Rekordhalter Nils Petersen gleich.

Begegnung mit Weltmeister-Trainer als Schlüsselmoment

Den entscheidenden Motivationsschub erhielt Grifo aus unerwarteter Richtung. „Ich habe Jogi in der Stadt getroffen“, berichtete der Flügelspieler nach dem Spiel von einer zufälligen Begegnung mit Joachim Löw. Der Weltmeister-Trainer von 2014 habe ihm mitgeteilt: „Er hat mir gesagt, dass er stolz auf mich ist. Ich habe mir seine Worte zu Herzen genommen.“

Diese Ermutigung wirkte offensichtlich, denn nach einer Durststrecke von elf pflichtspielfreien Partien fand Grifo zurück in die Torgefährlichkeit. Sein Rekordtreffer fiel dabei auf kuriosem Weg: „Nur so kann er reingehen“, kommentierte der Spieler selbstironisch, nachdem er sich den Ball zunächst selbst angeschossen hatte.

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Emotionale Widmung und kollegiale Reaktionen

Die Freude über den historischen Treffer war Grifo deutlich anzumerken. „Ich bin überglücklich. Ich widme das Tor meiner Familie und meinen Freunden“, erklärte der Offensivspieler mit sichtlicher Bewegung. Gleichzeitig zeigte er sich erleichtert, dass das Thema Torflaute nun abgehakt ist: „Damit ist das Thema auch erledigt.“

Besondere Aufmerksamkeit galt der Reaktion des bisherigen Alleinrekordhalters. „Nils war ja auch da. Der hatte nur ein kleines Lächeln im Gesicht. Das hat ihm wohl nicht so geschmeckt“, scherzte Grifo über seinen Vereinskollegen Petersen, der das Spiel von der Tribüne aus verfolgte.

Trainerlob für technische Finesse

Freiburgs Trainer Julian Schuster zeigte sich ebenfalls erfreut über das Ende der Trockenphase seines Schlüsselspielers. „Er hat den Spielzug mit zwei wunderbaren Kontakten veredelt“, analysierte der Coach die technisch anspruchsvolle Torvorbereitung. Schuster betonte die psychologische Bedeutung des Treffers: „Es hilft ihm sicher, dass das jetzt kein Thema mehr ist. Das gibt ihm vielleicht die Leichtigkeit, die er braucht.“

Mit diesem historischen Tor festigt Grifo nicht nur seinen Status als einer der prägendsten Offensivspieler in der Geschichte des SC Freiburg, sondern beweist auch, wie motivierend persönliche Worte einer Fußball-Legende wie Joachim Löw wirken können. Der geteilte Rekord mit Nils Petersen markiert einen weiteren Höhepunkt in der erfolgreichen Bundesliga-Karriere des Deutsch-Italieners.

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