Littbarski fordert: El Mala und Karl müssen in den WM-Kader
Littbarski: El Mala und Karl müssen in WM-Kader

Weltmeister Littbarski fordert Nominierung der DFB-Jungstars

Die Diskussion um den deutschen WM-Kader 2026 erhält neue Nahrung durch eine prominente Stimme. Pierre Littbarski, Weltmeister von 1990, plädiert entschieden für die Berücksichtigung der beiden Nachwuchstalente Said El Mala und Lennart Karl im Aufgebot von Bundestrainer Julian Nagelsmann.

Zwei Spieler, die Partien entscheiden können

„Auf alle Fälle sind es zwei grandiose Spieler und ich gehe davon aus, dass beide dabei sind“, erklärte Littbarski gegenüber dem SID. Der erfahrene Fußballexperte betonte die besondere Qualität der beiden Youngster: „Ich glaube einfach, dass es zu den beiden als Spieler, die ein Spiel drehen können, nicht viele Alternativen auf diesen Außenpositionen gibt.“

Der 65-jährige Littbarski hob die individuellen Stärken der Spieler hervor. Bei dem 19-jährigen El Mala vom 1. FC Köln seien die Statistiken überzeugend: „El Mala liefert ab, die Zahlen sind gut, Assists sind gut, Tore sind gut“. Der Offensivspieler habe bereits 14 Torbeteiligungen in 27 Einsätzen für seinen Verein erzielt und verfüge über die nötige Energie, um den Klassenerhalt zu sichern.

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Karls reifes Auftreten beeindruckt

Besonders angetan zeigt sich der ehemalige Nationalspieler von der Entwicklung des 18-jährigen Lennart Karl. „Bei Karl ist es sensationell, wie ein Junge, der 18 Jahre ist, wie frech der auftritt und wie reif der schon ist“, so Littbarski. Er verglich die Situation mit seiner eigenen Karriere: „In jungen Jahren habe ich mehr noch gedaddelt als er. Karl spielt also sehr klar.“

Karl wurde für die anstehenden Länderspiele gegen die Schweiz (27. März) und Ghana erstmals in den DFB-Kader berufen, während El Mala nach seiner ersten Nominierung im November 2025 aktuell für die U21-Nationalmannschaft vorgesehen ist.

International noch unbekannte Geheimwaffen

Littbarski sieht in der relativen Unbekanntheit der beiden Spieler auf internationaler Ebene sogar einen strategischen Vorteil. „Das Gute ist auch: Die sind international noch nicht so bekannt. Vielleicht ist das die Geheimwaffe und vielleicht spielen sie sich ja sogar in die erste Elf rein. Das kann alles passieren.“

Bundestrainer Julian Nagelsmann erwartet von Karl zunächst dessen „jugendliche Unbekümmertheit“, während U21-Bundestrainer Antonio Di Salvo El Mala als „sehr wertvoll“ für den DFB-Nachwuchs bezeichnete. Di Salvo räumte zwar ein, dass der Kölner Offensivspieler „Aufs und Ab“ erlebt habe, betonte aber gleichzeitig dessen „gute Quote“ und Bedeutung für die Zukunft des deutschen Fußballs.

Die Empfehlung des Weltmeisters von 1990 gibt der Debatte um die WM-Kaderzusammensetzung neue Impulse und unterstreicht das Potenzial der jungen deutschen Fußballtalente in der Vorbereitung auf das Turnier 2026.

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