Campingplatzbetreiber erinnert sich an die letzten Jahre von Kult-Trainer Werner Lorant
Letzte Jahre von Werner Lorant: Campingplatzbetreiber erinnert sich

Letzte Jahre von Werner Lorant: Campingplatzbetreiber teilt persönliche Erinnerungen

Am 20. April 2026 jährt sich der Todestag von Werner Lorant zum ersten Mal. Der ehemalige Trainer des TSV 1860 München zog im Jahr 2012 auf einen Campingplatz in Waging am See, wo er seine letzten Lebensjahre verbrachte. In einem exklusiven Interview mit der AZ erzählt der Campingplatzbetreiber Andreas Barmbichler nun von dieser Zeit und den besonderen Momenten mit dem berühmten Gast.

Ein Rückblick auf die gemeinsame Zeit

Andreas Barmbichler erinnert sich lebhaft an die Ankunft von Werner Lorant auf seinem Campingplatz. „Dann ging es bergab mit ihm“, beschreibt er die späteren Jahre, in denen der Gesundheitszustand des Kult-Trainers sich verschlechterte. Trotz dieser Herausforderungen entwickelte sich zwischen den beiden Männern eine tiefe Freundschaft, die von gegenseitigem Respekt und Unterstützung geprägt war.

Barmbichler betont die vielen Freundschaftsdienste, die er Lorant in dieser Zeit erwies. Dazu gehörten nicht nur alltägliche Hilfen, sondern auch gemeinsame Besuche im Löwen-Lokal, einem Treffpunkt für Fans von 1860 München, der sich in der Nähe des Campingplatzes befand. Diese Lokalität wurde zu einem symbolischen Ort für Lorant, der dort noch einmal die Verbundenheit mit seiner Vereinsfamilie spüren konnte.

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Die Bedeutung von Waging am See

Der Campingplatz in Waging am See bot Lorant einen Rückzugsort abseits des öffentlichen Rampenlichts. Barmbichler schildert, wie der ehemalige Trainer hier Ruhe und Erholung fand, aber auch weiterhin Kontakt zu seiner Fußballvergangenheit hielt. Die ländliche Idylle am See stand im Kontrast zu seiner früheren Karriere in den großen Stadien, was Lorant sehr zu schätzen wusste.

Im Interview werden auch Anekdoten aus dem Alltag geteilt, die das menschliche Gesicht des Trainers zeigen. Barmbichler spricht von bescheidenen Momenten, gemeinsamen Gesprächen und der Herzlichkeit, mit der Lorant trotz seiner Berühmtheit auftrat. Diese Erinnerungen sind heute, rund ein Jahr nach seinem Tod, besonders wertvoll für alle, die den Trainer kannten oder bewunderten.

Ein Vermächtnis jenseits des Fußballs

Werner Lorant bleibt nicht nur als erfolgreicher Trainer von 1860 München in Erinnerung, sondern auch durch die persönlichen Geschichten, wie sie Andreas Barmbichler erzählt. Sie zeigen einen Mann, der in seinen letzten Jahren Freundschaft und Gemeinschaft über alles stellte. Das Interview unterstreicht, wie wichtig solche zwischenmenschlichen Beziehungen sind, besonders in schwierigen Lebensphasen.

Für die Fans von 1860 München und alle Fußballinteressierten bieten diese Einblicke eine neue Perspektive auf Lorant. Sie erinnern daran, dass hinter der öffentlichen Figur ein Mensch stand, der in Waging am See ein Zuhause und einen Freund fand. Die Erzählungen von Barmbichler bewahren dieses Kapitel der Geschichte für die Nachwelt.

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