Die Fußball-Weltmeisterschaft steht vor der Tür, und das ZDF hat sich für die Vorberichterstattung einen besonderen Gast geangelt: Christian Streich. Der 61-jährige Kult-Trainer des SC Freiburg ist Teil des Expertenteams im ZDF-Studio. Gemeinsam mit den Weltmeistern von 2014, Per Mertesacker und Christoph Kramer, sowie Fritzy Kromp, Trainerin des Frauen-Bundesliga-Teams von Werder Bremen, analysiert er die Spiele.
Streichs erste große Expertenrolle
Für Christian Streich ist dies der erste große Job als Fußball-Experte. Von 2012 bis 2024 trainierte er den SC Freiburg, bevor er sich entschied, eine Pause einzulegen. Seine Rückkehr ins Rampenlicht erfolgt nun bei der WM, die mit dem Spiel Mexiko gegen Südafrika (21 Uhr deutscher Zeit, ZDF, Magenta TV und auf bild.de im Live-Ticker) beginnt.
Was hat Streich in den zwei Jahren gemacht?
Moderator Jochen Breyer wollte von Streich wissen: „Du warst zwei Jahre raus. Was hast du gemacht?“ Die Antwort des 61-Jährigen sorgte für Lacher im Publikum: „Ich habe Fahrradreparieren gelernt. Ich habe eine Fahrradreise gemacht nach Bilbao. Bin durch Italien gefahren. Bin zu Firmen gegangen, durfte zweimal aufs Literaturfestival nach Köln. Einmal habe ich Bücher vorstellen dürfen. Habe ich tausend Seiten Moby Dick gelesen, das ging ewig. Es war total toll. Ich habe Dinge gemacht, die ich so vorher nicht machen konnte.“
Streich ist nicht nur für seine erfolgreiche Arbeit beim SC Freiburg bekannt, sondern auch für seine klaren Worte – vor allem zu Themen, die über den Fußball hinausgehen. In den vergangenen Jahren nutzte er oft die obligatorische Pressekonferenz vor einem Spieltag für tiefgehende Monologe, die große Debatten auslösten.
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