Kreispokal-Halbfinale ohne Teams aus der Region
Für die lokalen Fußballmannschaften hat es beim aktuellen Kreispokal nicht für den Einzug ins Halbfinale gereicht. Am 14. Mai, dem Feiertag Christi Himmelfahrt, werden somit keine Teams aus der Region im Halbfinale des Fußball-Kreispokals antreten. Dies markiert das vorzeitige Aus für mehrere Vereine, die in den Viertelfinalpartien chancenlos blieben oder knapp scheiterten.
Klares 0:11-Debakel für Hanse Neubrandenburg
In einem direkten Duell der Kreisoberliga stand der SV Hanse Neubrandenburg beim Demminer SV auf verlorenem Posten. Das Viertelfinale endete mit einer deutlichen 0:11-Niederlage für die Hanseaten. Bereits vor der Halbzeitpause stellte der Gastgeber durch Tore von Henrik Ahlgrimm (2), Ben Fabio Teske, Lennard Stolpmann und Pit Beese die Weichen auf Sieg. In der zweiten Halbzeit setzten B. Teske mit einem Doppelpack sowie Ahlgrimm, Justin Möhle und Thomas Teske die Gäste endgültig außer Gefecht.
Hanse-Trainer Kay Emeling kommentierte die Niederlage mit den Worten: „Wir haben viele einfache Fehler gemacht und den Gegner zu leichten Toren eingeladen. Jetzt hoffe ich auf eine erfolgreiche Revanche im Punktspiel am 11. April.“ Diese Aussage unterstreicht die Enttäuschung über die schwache Leistung, lässt aber auch Optimismus für die kommenden Ligaspiele erkennen.
Spannende und hitzige Partien in anderen Begegnungen
Eine deutlich engere und hitzigere Partie gab es zwischen dem MSV Priepert und der zweiten Mannschaft des Penzliner SV. Hier setzte sich der MSV am Ende mit 2:1 durch. Das Spiel war von Emotionen geprägt, was sich in einer Gelb-Roten Karte für Wagenknecht vom MSV Priepert in der 73. Minute und einer Roten Karte für Zühlke vom Penzliner SV in der 88. Minute zeigte.
Nils Schnur brachte den Gastgeber MSV Priepert in der 65. Minute mit 1:0 in Führung, ehe Fiete Walter nach 80 Minuten den Ausgleich für Penzlin erzielte. Andy Meinke sorgte in der Nachspielzeit (90.+2) mit dem 2:1-Siegtreffer für Jubel unter den 113 anwesenden Fans. MSV-Trainer Kiewitz äußerte sich nach dem Spiel: „Das Weiterkommen unter die besten Vier war verdient. Für mich war aber die Ansetzung eines jungen Schiedsrichters unglücklich gewählt, der bei seinen Entscheidungen in vielen Situationen überfordert war.“
Weitere Ergebnisse und ein kampfloser Weiterkommen
Spannung herrschte auch im Spiel zwischen dem Gastgeber SV Union Wesenberg und dem Strelitzer FC. Erst in der Verlängerung behielten die Wesenberger nach einer 4:0-Führung (Tore: Holz 2, Antwerpen, Rosner) mit 4:3 die Oberhand. Die Aufholjagd der Strelitzer mit Gegentreffern von Engelbrecht, Tasdemir und Kuhnt kam zu spät.
Kampflos eine Runde weiter ist der SV Blau-Weiß 90 Ballin, da der MSV auf sein Startrecht verzichtete. In den Viertelfinalpartien der Alten Herren Ü35 gab es folgende Ergebnisse:
- SV Burg Stargard - SV Rosenow 2:1 (Tore: Suckstorff 2 / Oestreich)
- FSV 90 Altentreptow - SV Hanse Neubrandenburg 5:7 (Tore: Ballmer, Streuling, Schilling, Albers, Liebich / Grapentin 5, Seeger, Voß)
- SV Union Wesenberg - SV Nordbräu 78 Neubrandenburg 3:0 (Tore: Ahmad 2, Benzin)
- TSG Neustrelitz - FSV Mirow/Rechlin 1:0 (Tor: Kurzweil)
Insgesamt zeigt das Kreispokal-Viertelfinale eine Mischung aus klaren Niederlagen, spannenden Begegnungen und kontroversen Entscheidungen, die den Fußball in der Region weiterhin lebendig halten.



