FC Groningen verteidigt Arjen Robben nach hitziger Szene am Spielfeldrand
Klub verteidigt Robben nach Eklat bei Jugendspiel

Klub ergreift Partei für Bayern-Legende nach umstrittener Szene

Der FC Groningen hat sich in der aktuellen Debatte um Arjen Robben eindeutig hinter den 42-jährigen Trainer gestellt. Die Bayern-Legende war am Rande eines Jugendspiels der U14-Mannschaft, die er betreut, in eine hitzige Auseinandersetzung verwickelt worden. Während Robben lautstark mit dem Schiedsrichter diskutierte, schubste er TV-Moderator Wilfred Genee zur Seite, der sich ungebeten in das Gespräch einmischen wollte.

Verein dreht Vorwürfe um und kritisiert Elterneingriff

Obwohl die Szene, die auf Video festgehalten und im Internet verbreitet wurde, viel Kritik an Robben auslöste, verteidigt der niederländische Erstligist seinen Trainer nachdrücklich. In einer offiziellen Stellungnahme auf der Plattform X wies der Klub die Vorwürfe zurück und drehte sie sogar um. Groningen bestreitet, dass Robben den Schiedsrichter während oder rund um das Spiel schlecht behandelt habe, was laut Verein mittlerweile auch vom Schiedsrichter selbst bestätigt worden sei.

Stattdessen richtet sich die Kritik des Vereins gegen Wilfred Genee, der als Vater eines Spielers beim Spiel anwesend war. Der Klub wirft Genee vor, sich „ungebeten in das Gespräch eingemischt“ zu haben, nachdem er bereits zuvor „ungefragt während des Aufwärmens aufs Spielfeld gegangen war“. Diese Einmischung in ein persönliches Gespräch zwischen Trainer und Schiedsrichter wird vom Verein als unangemessen bewertet.

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Robben sieht keine Notwendigkeit für weitere Diskussion

Der FC Groningen zeigt Verständnis für Robbens Reaktion, den Genee zur Seite schubste. Da es sich um ein persönliches Gespräch zwischen Trainer und Schiedsrichter handelte, vertritt der Verein die Ansicht, dass sich Eltern nicht einmischen sollten. Da Robben aus Sicht des Klubs nichts Unangemessenes getan habe, betrachtet man die Angelegenheit als abgeschlossen.

Robben selbst, der in der U14-Mannschaft unter anderem seinen eigenen Sohn Luka trainiert, sieht laut Vereinsangaben „keine Notwendigkeit“, dem Thema „weitere Aufmerksamkeit zu schenken“. Der ehemalige Profi, der seine Karriere 2021 beim FC Groningen beendet hatte, steht seit dem vergangenen Jahr für die U14 an der Seitenlinie und blickt auf eine erfolgreiche Laufbahn zurück, die 2013 mit dem Gewinn der Champions League mit dem FC Bayern München gekrönt wurde.

Die Stellungnahme des Vereins unterstreicht die Unterstützung für den erfahrenen Trainer und betont gleichzeitig die Grenzen, die bei der Einmischung Dritter in Trainergespräche zu wahren sind. Der FC Groningen schließt mit der klaren Botschaft, dass die Angelegenheit aus seiner Sicht beendet ist und man voll hinter Arjen Robben steht.

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