Klopp entschuldigt sich bei Nagelsmann für „Noch“-Spruch im TV
Klopp entschuldigt sich bei Nagelsmann für „Noch“-Spruch

Jürgen Klopp hat sich bei Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann für seinen umstrittenen „Noch“-Spruch während einer TV-Übertragung entschuldigt. Der ehemalige Liverpool-Coach zeigte sich reumütig und bezeichnete die Äußerung als „Unwort des Jahres“.

Klopp zeigt Reue

„Das Unwort meines Jahres habe ich bereits gefunden: Das ist noch. Ich hätte mir dafür aufs Maul hauen können“, sagte Klopp am Sonntag bei MagentaTV nach dem 7:1-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao in Houston. Er erklärte, die Bemerkung sei ihm „flapsig rausgerutscht“ und habe „gar keine Relevanz“. Der 58-Jährige fügte hinzu: „Ich werde übermorgen 59 – und bin immer noch dämlich.“

Hintergrund des Spruchs

Vor dem Eröffnungsspiel hatten Thomas Müller und Klopp ihre Wunschaufstellung präsentiert. Dabei bemerkte Klopp, dass „noch“ Nagelsmann die Mannschaft aufstelle und wiederholte das Wort „noch“. Müller konterte, Klopp sei gedanklich wohl schon „im September“. Klopp wird immer wieder als möglicher Nachfolger von Nagelsmann gehandelt, der jedoch einen Vertrag bis 2028 besitzt. Nagelsmann hatte vor dem Spiel gelassen auf Klopps Spruch reagiert.

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Kritik von Effenberg

Stefan Effenberg äußerte scharfe Kritik an Klopps Äußerung. „Das geht nicht, er spricht vor einem Millionenpublikum“, sagte der 57-Jährige in der Sport1-Sendung „Doppelpass“. „So einen Spruch kannst du mit einem Bierchen an der Bar machen, wenn du allein bist. Aber nicht vor einem Millionenpublikum, das ist ein absolutes No-Go.“

Klopp versicherte Nagelsmann: „Wir sind komplett auf eurer Seite. Es kommt nichts, was den Ablauf stören soll.“ Er betonte, dass die Unterstützung für das Team uneingeschränkt sei.

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