Iran-Krieg: Trump und Iran verkünden Abkommen – Kämpfe eingestellt
Iran-Krieg: Trump und Iran einigen sich – Kriegsende verkündet

Iran kündigt sofortiges Ende des Krieges an

Der Iran hat ein sofortiges und dauerhaftes Ende des Krieges sowie aller Militäreinsätze an verschiedenen Fronten für die Nacht angekündigt. Dies gelte auch für den Libanon, erklärte der iranische Vize-Außenminister. Gleichzeitig beginne die Aufhebung der US-Seeblockade gegen die Islamische Republik, wie die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf den Politiker meldete. Die Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen sollen innerhalb von 60 Tagen stattfinden. Sollte die Gegenseite gegen Vereinbarungen verstoßen, werde der Iran eigene Maßnahmen ergreifen.

Trump bestätigt Abkommen mit Iran

Nach dem Vermittler Pakistan hat auch US-Präsident Donald Trump die Einigung auf ein Abkommen mit dem Iran bestätigt. Er genehmige hiermit die Öffnung der Straße von Hormus und ordne gleichzeitig die sofortige Aufhebung der US-Seeblockade gegen iranische Häfen an, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Zuvor hatte Pakistan mitgeteilt, dass sich die USA und der Iran auf eine Absichtserklärung zur Beendigung ihres Krieges verständigt hätten.

Trump plant Ankündigung des Abkommens

US-Präsident Donald Trump plant einem Zeitungsbericht zufolge in Kürze die Bekanntgabe eines Abkommens mit dem Iran. Die Vereinbarung sehe vor, dass der Iran keine Atomwaffen anstrebe und die Straße von Hormus umgehend wieder öffne, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Aussagen Trumps. Der Iran habe die Vereinbarung, die von Trump oder US-Vizepräsident JD Vance elektronisch unterzeichnet werden solle, bisher nicht bestätigt. Der Abtransport von nuklearem Material aus dem Iran habe für Trump derzeit keine Priorität und könne später erfolgen.

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Hisbollah setzt Angriffe auf Israels Norden fort

Die libanesische Hisbollah-Miliz setzte ihre Angriffe auf den Norden Israels auch nach israelischem Beschuss in Vororten von Beirut fort. Ein aus dem Libanon abgefeuertes Geschoss sei in der Nähe der Grenzstadt Kiriat Schmona eingeschlagen, teilte die israelische Armee mit. Es sei zu weiteren Einschlägen „verdächtiger Flugkörper“ auf israelischem Gebiet nahe der Grenze zum Libanon gekommen. Außerdem seien mehrere Geschosse in der Nähe israelischer Soldaten im Südlibanon niedergegangen. Es gab zunächst keine Berichte zu Verletzten.

Irans Präsident verteidigt Verhandlungsteam

Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat das iranische Verhandlungsteam gegen die Kritik einiger Hardliner-Gruppen in Schutz genommen. „Die Mitglieder als Vaterlandsverräter zu bezeichnen, ist schlicht unfair und gegen die nationalen Interessen des Landes“, sagte der Präsident. Bei nächtlichen Versammlungen in der Hauptstadt Teheran und anderen Städten war es zu heftigen Protesten und Parolen gegen die beiden Hauptakteure des iranischen Verhandlungsteams, Chefunterhändler Mohammed Bagher Ghalibaf und Außenminister Abbas Araghtschi, gekommen. „Ihr solltet euch schämen“ und „Tod den Kompromissmachern“ gehörten zu den zentralen Rufen der Kundgebungen.

Trump ruft Israel und Hisbollah zur Deeskalation auf

US-Präsident Donald Trump forderte nach einem Angriff Israels auf Beirut ein Ende der Gewalt in der Region. Der Angriff an diesem Morgen hätte nicht stattfinden dürfen, sagte Trump mit Blick auf den israelischen Luftangriff, bei dem nach Angaben des libanesischen Zivilschutzes drei Menschen getötet worden waren. Man stehe sehr kurz vor einer Einigung, die der Region, einschließlich des Libanon, Frieden bringen werde. Alle Seiten sollten ihre Angriffe einstellen. Israel solle nicht weiter im Libanon angreifen, aber auch keine andere Partei, einschließlich der Hisbollah, solle Israel angreifen.

Behörde: Mindestens sechs Tote bei israelischem Angriff im Gazastreifen

Bei israelischen Angriffen im Gazastreifen wurden nach Angaben der dortigen Gesundheitsbehörde mindestens sechs Palästinenser getötet. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht zu den Angriffen. Zudem übergaben die Hamas und andere Palästinenser-Gruppen den Vermittlern eine schriftliche Antwort auf den Friedensplan von US-Präsident Donald Trump. Insidern zufolge stimmen die Fraktionen 14 von 15 Punkten des Entwurfs zu, lehnen aber eine bedingungslose Entwaffnung ab.

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Mehr als 73.000 Tote im Gaza-Krieg

Die Zahl der Toten im Gaza-Krieg ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums der militant-islamistischen Hamas auf mehr als 73.000 gestiegen. Das Gesundheitsministerium gehört zu der Hamas-Regierung im Gazastreifen. Seine Zahlen zu Toten werden von den Vereinten Nationen und unabhängigen Experten normalerweise als glaubwürdig betrachtet. Wie viele der Toten Kämpfer und Zivilisten sind, teilt das Ministerium nicht mit. Den Angaben zufolge sind rund die Hälfte der Todesopfer Frauen und Kinder. Israel erklärt, es versuche Opfer unter der Zivilbevölkerung zu vermeiden. Für zivile Opfer macht es die Hamas verantwortlich, weil die Extremisten in dicht besiedelten Gegenden aktiv seien.

Iran stellt geplantes Abkommen nach Angriff auf Beirut in Frage

Der israelische Angriff auf die südlichen Vororte von Beirut zeigte nach Ansicht des iranischen Chefunterhändlers, dass den USA entweder der Wille oder die Fähigkeit fehlt, ihre Verpflichtungen zu erfüllen. „Wenn Sie Ihre Verpflichtungen nicht erfüllen können, ist es unmöglich, von einer Fortsetzung des Weges zu sprechen“, erklärte Mohammad Baker Kalibaf auf X.

Israel greift Hisbollah-Ziele in Beirut an

Das israelische Militär griff nach eigenen Angaben Ziele der radikal-islamischen Hisbollah in den südlichen Vororten von Beirut an. Dies sei eine Reaktion auf den Beschuss israelischen Gebiets durch die libanesische Miliz, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz. Die Hisbollah habe zuvor drei Geschosse auf Ortschaften in Nordisrael abgefeuert. Die Angriffe kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die USA und der Iran offenbar kurz vor einer Einigung zur Beendigung des seit mehr als drei Monaten dauernden Kriegs stehen. Der Iran hat die Einstellung der Kämpfe im Libanon stets zur Bedingung für ein umfassenderes Abkommen mit den USA gemacht.

Vermittler aus Katar reisen in den Iran

Wie aus Regierungskreisen in der Region verlautete, ging es darum, eine mögliche Vereinbarung über ein Ende des Kriegs zwischen den USA und dem Iran fertigzustellen. US-Präsident Donald Trump und der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif, dessen Land ebenfalls vermittelt, hatten angekündigt, dass das Abkommen am Sonntag unterzeichnet werde. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismail Baghai, sagte hingegen, die Unterzeichnung könnte in den nächsten Tagen erfolgen.

Iran: Cyber-Angriff auf staatliche Banken

Nach einem Cyberangriff auf mehrere staatliche Banken im Iran sind elektronische Dienstleistungen massiv gestört worden. Online-Zahlungen fielen zeitweise vollständig aus. Der Banken-Koordinationsrat des Landes bestätigte laut Wirtschaftsportal Eghtesad-News die Vorfälle. Das Problem sei inzwischen aber behoben und der Onlineverkehr wieder normalisiert. In Teheran berichteten zahlreiche Augenzeugen, dass in Supermärkten, Restaurants und auch an Tankstellen plötzlich keine Online-Zahlungen mehr möglich waren. Viele Beträge wurden daraufhin notiert, um sie später zu begleichen. Betroffen waren insbesondere vier große staatliche Banken sowie zahlreiche Geldautomaten in der Hauptstadt.

Teheran hat noch nicht über Abkommen entschieden

Die Führung in Teheran hat sich laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars noch nicht festgelegt, ob sie dem Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs mit den USA zustimmt. Eine endgültige Entscheidung sei noch nicht gefallen, zitierte die iranische Agentur einen Insider. Die Prüfung der politischen, rechtlichen und technischen Aspekte laufe auf Experten- und Entscheidungsebene weiter.

Katar bemüht sich in Teheran um Abkommen

Katarische Unterhändler sind einem Insider zufolge nach Teheran geflogen. Die Reise stehe im Zusammenhang mit den Bemühungen um den Abschluss eines Abkommens zur Beendigung des Krieges zwischen den USA und dem Iran, sagte die mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Führende Vertreter der USA und Pakistans hatten für diesen Sonntag die Unterzeichnung eines Rahmenabkommens in Aussicht gestellt. Aus Teheran waren jedoch Zweifel an dem Zeitplan zu vernehmen.

Trump widerspricht Iran – Unterzeichnung am Sonntag

Nachdem der Iran die Unterzeichnung eines Abkommens mit den USA für Sonntag ausgeschlossen hatte, kündigte US-Präsident Donald Trump eine Unterzeichnung für Sonntag an. Unmittelbar danach werde die Straße von Hormus wieder für alle geöffnet, erklärte Trump online. Zu einem späteren Zeitpunkt würden die USA das iranische Nuklearmaterial aus dem Land holen. Sollte der Prozess nicht reibungslos verlaufen, gebe es eine „ultimative Alternative“. Das Außenministerium in Teheran hatte eine Unterzeichnung für Sonntag zunächst ausgeschlossen.

Irans Außenamtssprecher: Noch nie so nah an einer Einigung

Der iranische Außenamtssprecher Esmail Baghai sah die Möglichkeit einer ersten Übereinkunft über ein Rahmenabkommen mit den USA in den kommenden Tagen. „Wir waren noch nie so nah an einer Einigung, und es ist daher sehr wahrscheinlich, dass die Absichtserklärung in den kommenden Tagen finalisiert wird“, sagte Baghai laut der iranischen Nachrichtenagentur Irna. Gleichzeitig wies Baghai Berichte über eine bevorstehende Reise iranischer Offizieller nach Genf oder Islamabad zurück.

Iran kündigt Gebühren in Straße von Hormus an

Der Iran will für zunächst nicht näher beschriebene Dienstleistungen in der Straße von Hormus künftig Gebühren erheben. Schritte zur Gewährleistung eines sicheren Schiffsverkehrs in der Meerenge dienten der nationalen Sicherheit und dem weltweiten Gemeinwohl, erklärte das Außenministerium der Nachrichtenagentur Fars zufolge. Zudem forderte das Ministerium ein Ende der ausländischen Militärpräsenz in der Region und bezeichnete die Freigabe eingefrorener iranischer Gelder als festen Bestandteil eines geplanten Abkommens mit den USA.

US-Insider: Geplantes Abkommen ist sehr gut

Ein hochrangiger US-Regierungsvertreter bezeichnete das sich abzeichnende Abkommen mit dem Iran als sehr gut. Die USA werden sich an der Minenräumung in der Straße von Hormus beteiligen, sobald die Vereinbarung besiegelt ist, erklärte er.

Iran: Mögliche Absichtserklärung wird nicht am Sonntag unterzeichnet

Die geplante iranisch-amerikanische Absichtserklärung wird nach Angaben des Außenministeriums in Teheran nicht am Sonntag unterzeichnet. Eine Unterzeichnung in den kommenden Tagen könne jedoch nicht ausgeschlossen werden, erklärte das Ministerium nach Berichten staatlicher Medien. Wegen des Zögerns der Gegenseite sei bei Äußerungen zum genauen Datum Vorsicht geboten.

Pakistan: USA-Iran-Deal vermutlich in den nächsten 24 Stunden finalisiert

Der Abschluss eines Abkommens zwischen den USA und dem Iran ist Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif zufolge voraussichtlich innerhalb der nächsten 24 Stunden zu erwarten. Dies teilte er auf der Plattform X mit. Das Vermittlerland Pakistan bereite sich auf die „elektronische Unterzeichnung des Friedensvertrags unmittelbar danach“ vor, gefolgt von Gesprächen auf technischer Ebene in der kommenden Woche.

Tanker vor Omans Küste von Geschoss getroffen

Vor der Küste des Oman wurde ein Tanker am Backbordbug von einem Geschoss unbekannter Herkunft getroffen. Der Vorfall habe sich sechs Seemeilen (rund elf Kilometer) östlich des Landes ereignet, teilte die britische Seefahrtsbehörde UKMTO mit. Die Besatzung sei unversehrt geblieben. Der Tanker setzte seine Fahrt zum Hafen fort.