Kickers Offenbach erleidet dritte Niederlage in Folge
Die Saison der Offenbacher Kickers nimmt eine immer trostlosere Wendung. Im Hessenpokal-Achtelfinale unterlag der OFC dem Ligakonkurrenten Barockstadt Fulda mit 2:3 nach Elfmeterschießen und ist damit aus dem Wettbewerb ausgeschieden. Für Trainer Mark Zimmermann war es bereits die dritte Niederlage in seinem dritten Spiel seit Amtsantritt.
Gute Leistung, aber keine Tore
Über weite Strecken des Spiels zeigte sich Offenbach als die bessere Mannschaft, konnte seine Chancen jedoch nicht nutzen. Besonders in der zweiten Halbzeit wurden mehrere gute Torgelegenheiten vergeben. Im entscheidenden Elfmeterschießen scheiterten Staude, Borsum und Mustafa am starken Fuldaer Torhüter Zapico, der alle drei Versuche parierte. Anschließend lagen die Nerven beim OFC blank.
Trainer Zimmermann verteidigt seine Mannschaft
Mark Zimmermann, der erst vor kurzem das Traineramt bei den Kickers übernommen hat, nahm seine Spieler nach der Niederlage in Schutz. „Die Jungs haben sehr viel richtig gemacht. Wir haben es nur versäumt, Tore zu schießen“, erklärte der 52-Jährige. Doch seine anschließenden Worte klangen nach Durchhalteparolen: „Wir dürfen jetzt den Kopf nicht in den Sand stecken. Der Kopf muss oben bleiben. Es geht jetzt einzig und allein um den Klassenerhalt.“
Finanzielle Einbußen und sportliche Perspektive
Die Niederlage hat nicht nur sportliche Konsequenzen. Durch das Ausscheiden aus dem Hessenpokal entgehen den Kickers wichtige Einnahmen. Für die Teilnahme an der ersten Runde des DFB-Pokals hätte der Verein 211.886 Euro plus Zuschauereinnahmen erhalten können – Geld, das der klammen Kasse gutgetan hätte.
Sportlich steht Offenbach nun vor einer schwierigen Aufgabe. Nach sechs Pflichtspielen ohne Sieg in diesem Jahr wird der Kampf gegen den Abstieg immer dringlicher. Die Frage, ob Trainer Zimmermann der Mannschaft wirklich neue Impulse geben kann, stellt sich nach dieser dritten Niederlage in Folge mit besonderer Dringlichkeit.



