Kauczinski lobt 1860-Youngster Althaus nach Startelf-Debüt, sieht aber Verbesserungsbedarf
Kauczinski lobt 1860-Youngster Althaus nach Debüt

Junglöwe Althaus überzeugt bei Startelf-Premiere für den TSV 1860

Der TSV 1860 München hat am vergangenen Wochenende in der Dritten Liga ein 1:1-Unentschieden gegen Waldhof Mannheim erreicht. In diesem Spiel feierte der 20-jährige Samuel Althaus sein lang erwartetes Startelf-Debüt für die Löwen. Der Youngster ersetzte den gelbgesperrten Kapitän Thore Jacobsen auf der Doppelsechs im zentralen Mittelfeld und zeigte über 73 Minuten eine beachtliche Leistung.

Kauczinski mit gemischtem Lob für den Debütanten

Trainer Markus Kauczinski äußerte sich am Montag nach dem Spiel wohlwollend, aber auch kritisch über die Leistung seines Schützlings. "Es war ein guter erster Auftritt", sagte der Trainer und hob insbesondere die Ballstärke und Lautstärke des jungen Spielers hervor. Althaus habe gezeigt, dass er Situationen auflösen könne und mutig in die Zweikämpfe gehe.

Allerdings merkte Kauczinski auch an: "Es gibt immer noch Sachen im Positionsmanagement mit den anderen, wo man sich ein bisschen im Weg steht". Der Trainer verwies auf Defizite bei der Raumaufteilung und im Umschaltverhalten, die in den kommenden Trainingseinheiten verbessert werden müssten.

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Langer Weg zum Debüt mit Hindernissen

Das Startelf-Debüt von Samuel Althaus kam nicht überraschend. Bereits im Januar während des Winter-Trainingslagers in Belek hatte der Youngster nach Angaben des Trainers demonstriert, dass er eine Rolle in der Startformation übernehmen könne. Damals galt er als heißester Kandidat für einen Startplatz zum Rückrundenauftakt.

Doch Verletzungspech verhinderte den früheren Einsatz: Probleme im Hüftbeuger zwangen Althaus zur Pause, während das Löwen-Lazarett in der Mittelfeldzentrale beängstigende Ausmaße annahm. Vor seinem Startelf-Debüt hatte der 20-Jährige lediglich neun Profi-Minuten in der Dritten Liga gesammelt.

Positive Resonanz von den Rängen

Im Grünwalder Stadion honorierten die Fans die unbekümmerte Spielweise des Junglöwen mit zustimmendem Kopfnicken und Anerkennungsbekundungen. Althaus spielte ohne Scheu, stibitzte Mannheims Kushtrim Asallari den Ball und arbeitete effektiv neben Routinier Philipp Maier im Mittelfeldzentrum.

Die AZ vergab für seine Leistung die Note 3, was die solide Debütleistung unterstreicht. Trotz der erkennbaren Defizite im taktischen Bereich machte der Youngster Lust auf weitere Einsätze in der Profimannschaft.

Ausblick auf das nächste Spiel

Für das kommende Spiel in Cottbus wird Samuel Althaus voraussichtlich wieder auf der Bank Platz nehmen, da Kapitän Thore Jacobsen nach seiner Gelbsperre wieder zur Verfügung steht. Dennoch hat der 20-Jährige mit seinem Debüt bewiesen, dass er positiven Einfluss auf das Löwen-Spiel nehmen kann und eine ernsthafte Option für die Mittelfeldrotation darstellt.

Trainer Kauczinski betonte, dass man überlegen müsse, "an welcher Stelle passt das" Talent von Althaus am besten ins taktische Konzept. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie sich der Youngster weiterentwickelt und ob er sich dauerhaft einen Platz in der Startformation erkämpfen kann.

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