VfB-Trainer Sebastian Hoeneß nimmt die jüngsten Spekulationen über ein angebliches Interesse von Real Madrid gelassen zur Kenntnis. „Das bewegt mich jetzt nicht so sehr“, erklärte der Coach des VfB Stuttgart vor dem anstehenden DFB-Pokal-Halbfinale am Donnerstag (20.45 Uhr, Sky und ARD) gegen den SC Freiburg. Der 43-Jährige betonte, dass sein voller Fokus auf der entscheidenden Phase der Saison mit den Schwaben liege. Ähnliche Äußerungen hatte er bereits in den vergangenen Jahren zu diversen Wechselgerüchten getätigt.
„Same procedure as every year“
„Same procedure as every year, würde ich sagen. Wir haben, glaube ich, diese Themen in der Endphase jetzt immer mal wieder gehabt, und ich glaube, die Antworten waren immer relativ klar. Da habe ich keine Zweifel aufkommen lassen“, sagte Hoeneß mit einem Augenzwinkern. Auf die Frage, ob seine vorherige Erwähnung eines Champions-League-Spiels in Madrid als Ziel für die kommende Saison ein bewusster Wink gewesen sei, entgegnete er: „Nein, das war kein bewusster Wink.“ Hoeneß hatte dies im Rahmen einer Frage nach den Zielen mit dem VfB für den Saisonendspurt geäußert.
Real Madrid beobachtet Hoeneß angeblich
Die „Sport Bild“ hatte zuvor berichtet, dass bei Real Madrid im Zuge der Suche nach einem Nachfolger für Interimstrainer Álvaro Arbeloa auch der Name Sebastian Hoeneß falle. Der spanische Rekordmeister beobachte den gebürtigen Münchner demnach genau. Eine offizielle Anfrage bei Hoeneß oder dem VfB Stuttgart gebe es dem Bericht zufolge jedoch nicht. Bereits in der Vergangenheit war mehrfach über das Interesse anderer Vereine an Hoeneß spekuliert worden. Der Sohn von Dieter Hoeneß hatte stets betont, dass sein Fokus auf dem VfB liege, und sich klar zu den Schwaben bekannt.
Erfolgreiche Entwicklung unter Hoeneß
Seinen Vertrag in Stuttgart hatte der Coach vor gut einem Jahr bis 2028 verlängert – zu einem Zeitpunkt, als er Berichten zufolge als Nachfolger von Marco Rose bei RB Leipzig gehandelt worden war. Seit April 2023 ist Hoeneß Cheftrainer des VfB und hat die Mannschaft von einem Abstiegskandidaten zu einem Titelträger und einem Spitzenteam der Bundesliga geformt. Im vergangenen Jahr feierten die Schwaben den DFB-Pokal-Triumph. Aktuell liegen sie in der Liga auf Champions-League-Kurs. Am Donnerstag können sie mit einem Sieg gegen den baden-württembergischen Rivalen zum zweiten Mal in Folge ins Pokal-Finale einziehen – ein Novum in der Vereinsgeschichte.



