Hjulmand ignoriert Gelb-Gefahr: Leverkusens Fokus liegt voll auf Freiburg-Duell
Hjulmand ignoriert Gelb-Gefahr: Fokus auf Freiburg

Hjulmand bleibt gelassen: Gelb-Gefahr spielt für Leverkusen keine Rolle

Der 1:0-Auswärtssieg beim Hamburger SV war für Bayer Leverkusen ein wichtiger Schritt nach vorne, doch Trainer Kasper Hjulmand weiß, dass die wahre Herausforderung erst noch bevorsteht. Am Samstag (15.30 Uhr) trifft die Werkself auf den SC Freiburg, der seit 16 Pflichtspielen in seinem Heimstadion unbesiegt geblieben ist. „Auch in der Europa League machen sie es sehr gut, man kann Freiburg nur beglückwünschen“, erklärt der 53-jährige Däne mit Respekt vor dem kommenden Gegner.

Drohende Sperren für drei Leistungsträger

In den kommenden Wochen stehen für Leverkusen entscheidende Partien an. Nach dem Freiburg-Spiel folgt am 11. März das Champions-League-Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Arsenal und nur drei Tage später das Bundesliga-Heimspiel gegen den FC Bayern. Besonders brisant: Drei wichtige Spieler stehen kurz vor einer Sperre. Abwehrstar Edmond Tapsoba sowie das spanische Duo Alejandro Grimaldo und Aleix Garcia haben jeweils vier Gelbe Karten auf dem Konto. Eine weitere Verwarnung würde sie für das Bayern-Spiel aussetzen lassen.

„Das spielt keine Rolle“ – Hjulmands klare Botschaft

Doch Hjulmand zeigt sich von dieser Gelb-Gefahr unbeeindruckt. „Das spielt keine Rolle in unseren Planungen“, betont der Trainer entschieden. „Freiburg ist jetzt das wichtigste Spiel. Es geht mehr um die Belastungssteuerung, um keine Verletzung zu riskieren. Wir haben jetzt 16 Spieler für fünf Spiele zur Verfügung, da müssen wir die richtigen Entscheidungen treffen.“

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Der Däne macht deutlich, dass die Bundesliga für Leverkusen der wichtigste Wettbewerb bleibt: „Wir machen alles, um drei Punkte zu holen.“ Diese Aussage deutet darauf hin, dass die Aufstellung gegen Freiburg ähnlich wie beim HSV-Sieg aussehen könnte. Als mögliche Änderung wird Malik Tillman für Martin Terrier in der Offensive gehandelt.

Neue Option in der Defensive

In der Abwehr könnte Tim Oermann eine Chance erhalten. Der 22-jährige Ex-Bochumer hat sich durch gute Trainingsleistungen empfohlen, steht aber bisher noch ohne Einsatzminute für Leverkusen da. Hjulmand betont jedoch, dass alle Entscheidungen ausschließlich unter dem Gesichtspunkt des Freiburg-Spiels getroffen werden.

Der Trainer kritisiert zugleich die mangelnde Effizienz seiner Mannschaft: „Wir wollen wieder aktiv sein und einen Sieg holen. Dafür müssen wir vor dem Tor effizienter sein und Spiele früher entscheiden.“ In Hamburg hätte Leverkusen die vielen vergebenen Chancen fast bereut – ein Fehler, der sich gegen die starke Freiburger Mannschaft nicht wiederholen darf.

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