Fürth nach spätem K.o. in Karlsruhe: Abstiegskampf bleibt angespannt
Die schöne Erfolgsserie der SpVgg Greuther Fürth ist gerissen. Nach zuletzt zehn Punkten aus vier Spielen musste das Team von Trainer Heiko Vogel beim Auswärtsspiel beim Karlsruher SC eine bittere 1:3-Niederlage hinnehmen. Besonders schmerzhaft: Der entscheidende K.o. mit zwei Gegentoren fiel erst in der Nachspielzeit, nachdem Fürth lange Zeit mit 1:0 in Führung gelegen hatte.
Selbstkritik nach fahrlässigem Spiel
Trainer Heiko Vogel zeigte sich nach dem Spiel vor allem selbstkritisch. „Nachdem wir 1:0 in Führung gegangen sind, war ich nicht ganz zufrieden“, analysierte der 50-Jährige. „Wir waren sehr fahrlässig im Ballbesitz und hätten den Gegner noch mehr in die Bredouille bringen können. Das ist uns nicht gelungen, da waren wir in vielen Dingen zu unpräzise. Ich könnte kotzen, dass wir verloren haben.“
Die Niederlage bedeutet einen herben Rückschlag im Abstiegskampf. Die Abstiegsplätze rücken für die Franken wieder bedrohlich nahe, nachdem die Serie aus vier Spielen ohne Niederlage zunächst Hoffnung auf den Klassenerhalt geweckt hatte.
Fortschritte trotz Rückschlag
Trotz der aktuellen Enttäuschung betonte Vogel jedoch auch die positiven Entwicklungen der vergangenen Wochen. „Ich bin stolz auf die Mannschaft, was wir in den letzten Wochen erreicht haben, nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Art und Weise“, so der Trainer. Tatsächlich hatte Fürth noch vor wenigen Spieltagen als sicherer Absteiger gegolten und wies als Tabellenletzter nach dem 22. Spieltag vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz auf.
Die aktuelle Situation stellt somit trotz der Niederlage in Karlsruhe immer noch einen deutlichen Fortschritt dar. Allerdings dürfen sich die Fürther auf diesen Erfolgen nicht ausruhen, denn der Kampf um den Klassenerhalt bleibt weiterhin äußerst angespannt.
Im Fürther Ronhof muss nun weiter gezittert werden. Die Mannschaft um Kapitän Branimir Hrgota steht unter Druck, die positiven Ansätze der vergangenen Wochen zu konsolidieren und in den kommenden Spielen wieder an die Leistungen der Erfolgsserie anzuknüpfen.



