München - Stürmer Nicolas Jackson wird den FC Bayern nach dem Ende seiner Leihe in dieser Saison wieder verlassen müssen. Die Kaufoption für den 24-Jährigen werde nicht greifen, da dieser die dafür erforderliche Anzahl von Einsätzen nicht erreichen werde, erklärte Sportvorstand Max Eberl im ZDF-„Sportstudio“. Daher werde es auch darauf hinauslaufen, dass der deutsche Meister die Möglichkeit zu einer festen Verpflichtung des Angreifers nicht nutzen werde.
Leihe als Kane-Vertreter
Die Bayern hatten den Senegalesen zu Saisonbeginn als möglichen Vertreter für Top-Torjäger Harry Kane vom FC Chelsea ausgeliehen. Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte wenig später verraten, dass Jackson bei mindestens 40 Spielen in der Startformation stehen müsste, damit eine Kaufpflicht greift. In diesem Fall hätten die Münchner angeblich 65 Millionen Euro Ablöse an Chelsea zahlen müssen.
Bilanz von Jackson
Bislang bringt Jackson es in dieser Saison auf 29 Einsätze für die Bayern, dabei wurde er 16 Mal eingewechselt. Am Samstag hatte er beim spektakulären 4:3 beim FSV Mainz 05 mit seinem Tor zum 1:3 die Aufholjagd des Rekordmeisters eingeleitet.
Olise soll bleiben
Unbedingt halten wollen die Bayern laut Eberl dagegen Michael Olise. Trotz vieler Spekulationen um Angebote anderer Clubs für den Mittelfeldspieler sagte der Sportvorstand: „Es gibt für uns nicht eine Sekunde des Nachdenkens über irgendwas.“ Der 24 Jahre alte Olise ist einer der herausragenden Spieler im Team der Münchner, die nach dem vorzeitigen Gewinn des Meistertitels nun im DFB-Pokal und der Champions League das Triple anstreben.
Neuer-Vertrag offen
Für Kapitän Manuel Neuer ist Eberl zufolge die Tür für eine weitere Vertragsverlängerung weiter offen. „Wenn Manu so spielt, wie er spielt, wenn er sich so bereit fühlt, das nochmal zu tun, dann wüsste ich nicht, was im Weg steht, dass er noch ein Jahr verlängert“, sagte Eberl. Der 40 Jahre alte Neuer überlegt derzeit, ob er seine Karriere im Sommer beendet oder noch ein Jahr bei den Bayern weitermacht.



