Der deutsche Teammanager Daniel Farke und der dreimalige deutsche Nationalspieler Anton Stach haben mit Leeds United den Einzug ins Finale des FA Cups verpasst. Der Aufsteiger verlor am Sonntag im Londoner Wembley-Stadion mit 0:1 (0:1) gegen den FC Chelsea. Leeds erreichte zuletzt 1973 das Endspiel des traditionsreichen englischen Pokalwettbewerbs.
Enzo Fernández entscheidet das Halbfinale
Der argentinische Fußball-Weltmeister Enzo Fernández erzielte in der 23. Minute das Tor des Tages für Chelsea. Fernández hatte zuletzt mit Aussagen über ein mögliches Engagement bei Real Madrid für Schlagzeilen gesorgt. Nach der Aufhebung seiner kurzzeitigen Suspendierung war er wieder spielberechtigt und traf zum entscheidenden 1:0. Chelsea will nun am 16. Mai im Finale gegen Manchester City zum neunten Mal den FA Cup gewinnen. Die Cityzens hatten sich im anderen Halbfinale mit 2:1 gegen den Zweitligisten FC Southampton durchgesetzt.
Interimstrainer McFarlane überzeugt
Für Chelsea war es das erste Spiel nach der Trennung von Liam Rosenior. Der Verein hatte sich am Mittwoch nach weniger als vier Monaten Amtszeit vom Engländer getrennt. Im Halbfinale stand Interimstrainer Calum McFarlane beim Klub-Weltmeister an der Seitenlinie. Der bekam umgehend Lob von Mittelfeld-Legende Steven Gerrard bei TNT Sports: „Ich war von der zweiten Halbzeit beeindruckt, auch wenn Leeds gerade in Fahrt zu kommen schien – die Struktur und die Aufstellung; ich fand, Calum MacFarlane hat das wirklich gut gemeistert. Es gab viele positive Aspekte.“
Leeds United kämpfte tapfer, doch die Defensive von Chelsea stand sicher. Die Mannschaft von Daniel Farke konnte keine klaren Torchancen herausspielen. Für Leeds bleibt die Enttäuschung, den Einzug ins Finale knapp verpasst zu haben. Der Verein aus der Premier League hatte sich in dieser Saison als Aufsteiger überraschend weit im Pokal vorgekämpft.



