Die Frauenfußball-Mannschaft von Carl Zeiss Jena steuert immer weiter auf den Abstieg aus der Bundesliga zu. Am 23. Spieltag unterlag der Tabellenletzte aus Thüringen beim Vorletzten SGS Essen mit 3:4 (1:2). Drei Runden vor Saisonende beträgt der Rückstand auf den rettenden 12. Platz, den der Hamburger SV belegt, nun sieben Punkte. Die Hamburgerinnen hatten am Vortag mit einem 1:0-Sieg beim 1. FC Nürnberg ihren Punktestand auf 18 erhöht.
Blitzstart der Essenerinnen
Die SGS Essen zeigte sich von Beginn an entschlossen und ging bereits in der sechsten Minute durch Ella Touon in Führung. Nur zwei Minuten später legte Jacqueline Meißner nach einem präzisen Pass von Touon das 2:0 nach. Jena zeigte sich zunächst geschockt, konnte aber noch vor der Pause verkürzen: Rieke Tietz nutzte einen Fehler von Essens Torhüterin Kim-Lea Sindermann zum 1:2-Anschlusstreffer.
Doppelschlag nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel machten die Gastgeberinnen mit einem erneuten Doppelschlag alles klar. In der 56. Minute traf Meißner nach einem Freistoß von Touon zum 3:1, nur eine Minute später erhöhte Touon auf 4:1, nachdem Meißner die Vorlage geliefert hatte. Jena gab sich jedoch nicht auf: Melina Reuter erzielte in der 61. Minute das 2:4, und die eingewechselte Helen Börner sorgte in der 72. Minute für den erneuten Anschluss. Zum Punktgewinn reichte es für die Thüringerinnen jedoch nicht mehr.
Essen kann mit nun 15 Punkten wieder auf den Klassenerhalt hoffen, während Jena vor einer kaum noch zu bewältigenden Aufgabe steht. Rein rechnerisch ist der Abstieg noch nicht besiegelt, aber die Realität sieht düster aus.



