Drei Ausfälle drohen: Schwieriges Mittelfeld-Puzzle für Klose
Beim Auswärtsspiel bei Hertha BSC Berlin am Sonntag (13.30 Uhr) muss Nürnbergs Trainer Miroslav Klose (47) erneut sein Mittelfeld umbauen. Diesmal könnten gleich drei wichtige Spieler fehlen: Rafael Lubach ist gesperrt, Adam Markhiev hat seine zehnte gelbe Karte gesehen, und Rabby Nzingoula leidet unter einer Kapselverletzung im Sprunggelenk.
Zahlreiche Optionen für den FCN-Trainer
Doch Klose jammert nicht über die personellen Engpässe. Stattdessen betont er die vielfältigen Möglichkeiten, die sein Kader trotz der Ausfälle bietet. Finn Ole Becker (25) wird mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder in die Startelf zurückkehren. Zudem warten mit Ayoub Chaikhoun (20), Javi Fernandez (19) und Marko Soldic (16) drei talentierte Nachwuchsspieler auf ihre Chance.
Klose wollte sich jedoch noch nicht auf eine konkrete Aufstellung festlegen: „Ich warte, bis das Spiel kommt, um ihnen dann Minuten zu geben. Es gilt für alle jungen Spieler. Sie müssen allgemein für jede Minute kämpfen, um es sowohl in die Startelf, als auch in den Kader zu schaffen. Ich bin aber sehr optimistisch. Auch Marko Soldic hat wieder einen sehr guten Eindruck gemacht. Das meine ich mit unseren Optionen.“
Flexible Lösungen und taktische Varianten
Eine weitere Option könnte Berkay Yilmaz (21) sein, der von der linken Abwehrseite ins Mittelfeld rücken könnte. Für seine Position würde dann das Talent Eric Porstner (19) in die Startelf kommen. Klose erklärte dazu: „Das ist auch eine Option, die haben wir auch schon des Öfteren gespielt, weil Berkay diese Position sehr gut bestreiten kann. So etwas kann natürlich auch im Laufe des Spiels passieren. Da will ich mir aber nicht in die Karten schauen lassen.“
Die Situation stellt Klose vor eine taktische Herausforderung, doch er zeigt sich zuversichtlich. Die Vielseitigkeit seines Kaders gibt ihm die nötige Flexibilität, um auf die Ausfälle zu reagieren. Besonders die jungen Talente wie Fernandez, der vor seinem möglichen Zweitliga-Debüt steht, könnten von der Situation profitieren.
Es bleibt spannend, wie Nürnbergs Trainer das Mittelfeld-Puzzle in Berlin letztlich lösen wird. Die zahlreichen Optionen und die positive Grundstimmung im Team lassen auf eine kreative und flexible Aufstellung hoffen.



