Champions League: War Kompanys Umstellung der entscheidende Fehler?
Im Halbfinal-Hinspiel der Champions League zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern München offenbarten sich Schwächen auf den Außenverteidigerpositionen der Münchner. Trainer Vincent Kompany hatte seine Startelf umgestellt, was möglicherweise zu den Problemen führte. Die Franzosen nutzten die Flügel für ihre Angriffe, insbesondere durch die starken Désiré Doué und Khvicha Kvaratskhelia.
Stanisic als dritter Sechser: System oder Schwachstelle?
Im Prinzenpark agierte Josip Stanisic als rechter Verteidiger, der jedoch immer wieder als dritter Sechser im Mittelfeld auftauchte. Auf der linken Seite sollte Alphonso Davies Druck in der Offensive ausüben. Diese taktische Ausrichtung führte zwangsläufig zu Räumen für den Gegner, was im System von Kompany gewollt ist. Das Ziel: Tore erzielen. Dennoch war der Einsatz von Davies nicht unumstritten.
Kumberger: „Stanisic erlebte kein Vergnügen“
SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger analysierte im Podcast „Die Bayern-Woche“: „Was Stanisic erleben musste, war nicht vergnügungssteuerpflichtig. Kvaratskhelia ist einfach brutal.“ Er erinnerte an eine Blaupause aus der Ligaphase, als Konrad Laimer gegen Kvaratskhelia spielte und Stanisic auf der linken Seite agierte – mit Erfolg. Kumberger plädiert für Laimers Startelfeinsatz im Rückspiel.
Davies‘ Fitness entscheidend
Auf der linken Seite hängt viel von der Fitness von Alphonso Davies ab, der leicht angeschlagen ist. Kompany sagte am Freitag: „Wir haben Tests gemacht und es kam alles positiv zurück. Das heißt, dass er heute normalerweise trainieren kann. Dann schauen wir, was am Wochenende passiert.“ Kompany schätzt Davies‘ Schnelligkeit für die linke Seite.
Podcast „Die Bayern-Woche“: Teilnahme möglich
Die gesamte Diskussion und weitere Brennpunkte rund um den Rekordmeister gibt es im SPORT1-Podcast „Die Bayern-Woche“ mit Moderatorin Madeleine Etti und Chefreporter Stefan Kumberger. Hörer können aktiv per Sprachnachricht an 0151 – 21 63 72 41 teilnehmen.



