Gladbachs Jens Castrop: Selbstkritik nach Remis gegen Heidenheim trotz starker Offensivleistung
Castrop: Selbstkritik nach Gladbach-Remis trotz Offensivkraft

Gladbachs Offensivmotor Castrop analysiert enttäuschendes Remis gegen Heidenheim

Jens Castrop (22) gehört aktuell zu den herausragenden Offensivkräften bei Borussia Mönchengladbach. Beim 3:3 im Derby gegen Köln vor der Länderspielpause war der junge Spieler als Doppeltorschütze und Vorlagengeber an allen drei Treffern der Fohlen beteiligt. Auch beim jüngsten 2:2 gegen den Tabellenletzten Heidenheim legte er den Ausgleichstreffer von Wael Mohya (17) mustergültig auf. Damit ist Castrop an vier der letzten fünf Gladbach-Tore direkt beteiligt.

Erfrischende Selbstkritik trotz guter Leistung

Trotz dieser beeindruckenden Offensivstatistik zeigte sich der neue Fohlen-Antreiber nach dem Heidenheim-Remis erfrischend selbstkritisch. "Ich würde sagen, es war ein ordentliches Spiel von mir", analysierte Castrop. "Aber ich hätte auch ein überragendes Spiel machen können, wenn ich ein bisschen frischer gewesen wäre. Ein bisschen wacher, ein bisschen konzentrierter in ein, zwei Situationen."

Der Gladbach-Profi machte keinen Hehl daraus, dass gegen den Tabellenletzten eigentlich ein Dreier Pflicht gewesen wäre. "Es war ein Rückschlag, wir haben uns das Spiel anders vorgestellt", gab Castrop offen zu. "Wir waren nicht aufmerksam genug und haben dumme Fehler gemacht. Vor allem gegen Ende der ersten Halbzeit hatten wir einige Patzer drin und haben da bereits gewackelt."

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Fehler in entscheidenden Momenten

Castrop beschrieb detailliert, wo es aus seiner Sicht haperte: "Für die zweite Halbzeit hatten wir uns viel vorgenommen, doch das ist uns nicht gelungen, weil wir uns nicht gefangen und weiterhin zu viele Fehler gemacht haben. Wir hätten einen kühlen Kopf bewahren müssen, aber irgendwie wurde es nicht besser."

Erst in den letzten 15 Minuten habe die Mannschaft viel Druck aufgebaut und sei zu Chancen gekommen. "Insgesamt war es aber keine dominante Leistung, dementsprechend ist nur ein Punkt die Quittung", resümierte der 22-Jährige nüchtern.

Kein Mentalitätsproblem laut Castrop

Für den Offensivspieler war der lahme Auftritt gegen Heidenheim jedoch kein Mentalitätsproblem. "Es wirkt dann von außen immer so, dass es irgendwie eine Einstellungsfrage ist", erklärte Castrop. "Aber die Mannschaft hat eine gute Einstellung. Wir waren alle richtig heiß die ganze Trainingswoche, wir haben geglüht. Für mich ist die Einstellung nicht das Problem."

Stattdessen sieht der Gladbach-Profi die Lösung in der konkreten Umsetzung auf dem Platz: "Wir müssen es nächste Woche in der Bundesliga einfach besser auf den Platz bekommen." Die selbstkritische Analyse des jungen Spielers zeigt, dass trotz seiner starken individuellen Leistungen das Teamergebnis im Vordergrund steht.

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