BVB stürmt zum zehnten Mal in Folge in die Champions League
BVB stürmt erneut in die Champions League

Mit einer beeindruckenden Vorstellung hat Borussia Dortmund zum zehnten Mal in Folge den Einzug in die Champions League gefeiert. Der BVB besiegte am Sonntag seinen Lieblingsgegner SC Freiburg mit 4:0 (3:0) und löste damit bereits am 31. Spieltag das Ticket für die Königsklasse. Da Dortmund bei noch drei ausstehenden Spielen nicht mehr auf den fünften Tabellenplatz abrutschen kann, ist die Qualifikation endgültig gesichert.

Frühe Tore ebnen den Weg

Die Gefahr eines Absturzes im Saisonfinale war ohnehin gering, doch Maximilian Beier (8.) und Serhou Guirassy (14.) beseitigten bereits in der Anfangsphase letzte Zweifel. Ramy Bensebaini (32.) erhöhte noch vor der Pause per Kopf, und der achte Heimsieg in Folge gegen den SC Freiburg geriet zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Fábio Silva (87.) besorgte den Endstand.

Freiburg mit Rückschlag nach Pokal-Aus

Für Freiburg war es der nächste herbe Dämpfer innerhalb weniger Tage. Erst am Donnerstag war das Team von Trainer Julian Schuster im Halbfinale des DFB-Pokals beim VfB Stuttgart gescheitert. Diese Niederlage schien den Freiburgern noch in den Knochen zu stecken. Besonders zu Beginn des Spiels fanden sie kein Mittel gegen den BVB.

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Effiziente Dortmunder Offensive

Gleich die ersten beiden Chancen der Dortmunder führten zu Toren: Bensebaini schlug einen langen Pass auf Beier, der in den Strafraum stürmte und frei abschließen durfte. Kurz darauf verwertete Guirassy einen Konter. Als sich das Spiel etwas beruhigt hatte, traf Bensebaini per Kopf nach einer Ecke. In dieser Schlagzahl ging es nicht weiter, aber das Team von Trainer Niko Kovac behielt zu jedem Zeitpunkt die Kontrolle.

Abseitstor und Debütant Inacio

Als der Ball nach der Pause plötzlich im Dortmunder Tor lag, konnten die BVB-Profis schnell aufatmen. Der Freiburger Torschütze Lukas Kübler stand im Abseits (55.). Ein bemerkenswert gutes Startelfdebüt legte Samuele Inacio hin. Der 18-jährige Offensivspieler zeigte vielversprechende Ansätze, war mutig und ließ sich auch von der großen Kulisse in Dortmund nicht verunsichern. In der 73. Minute wurde Inacio unter lautem Applaus ausgewechselt.

Reaktion auf jüngste Niederlagen

Der BVB zeigte die passende Reaktion auf die jüngsten Niederlagen gegen Bayer Leverkusen und bei der TSG Hoffenheim. Auch mit der souveränen Führung im Rücken zog sich Dortmund nicht zurück, sondern suchte immer wieder nach Lücken für den nächsten Treffer. Das nächste Ziel ist nun, den zweiten Tabellenplatz hinter Rekordmeister Bayern München abzusichern. Angesichts des Vorsprungs von fünf Punkten auf RB Leipzig stehen die Chancen sehr gut.

Ausblick auf die nächste Saison

In der kommenden Saison will der BVB einen neuen Anlauf wagen – in der Bundesliga und auch in der Champions League. In dieser Saison war Dortmund ungewöhnlich früh gescheitert, bereits in den Playoffs war Schluss. Das spielte am Sonntag aber keine große Rolle mehr, stattdessen baute Silva in der Schlussphase den Vorsprung weiter aus.

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