Vorfall in Dortmund: 500 Bayern-Ultras schauen Spiel hinter Tribüne nach Polizei-Auseinandersetzung
Am Rande des Bundesliga-Topspiels zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München ist es am 28. Februar 2026 zu einem bemerkenswerten Vorfall gekommen. Bereits vor Anpfiff der hochkarätigen Partie kam es offenbar zu einer ernsthaften Auseinandersetzung zwischen der Polizei und Teilen der Bayern-Fans.
Sky-Kommentator bestätigt Probleme zwischen Polizei und Fans
Sky-Kommentator Wolff-Christoph Fuss berichtete während der Live-Übertragung: „Uns hat die Information erreicht, dass es Probleme gab zwischen der Polizei und den Bayern-Fans.“ Die Reporterin Britta Hofmann ergänzte am Spielfeldrand: „Es soll eine Auseinandersetzung zwischen der Polizei und einem Teil der aktiven Fans der Bayern vor dem Spiel gegeben haben, und deswegen haben sich 500 Fans entschieden, das Spiel im Stadionumlauf zu schauen und den Support einzustellen.“
Polizei setzt Schlagstöcke und Pfefferspray ein
Nach Informationen der BILD soll es gegen 17 Uhr zu dem Vorfall gekommen sein. Die „Abendzeitung“ berichtete zudem, dass die Polizei Schlagstöcke und Pfefferspray gegen einen Teil der Fans eingesetzt habe. Dieser Bericht wurde von BILD bestätigt. Die Dortmunder Polizei erklärte auf Nachfrage, dass eine 29-köpfige Gruppe von Bayern-Fans versucht habe, sich mit gefälschten oder nicht regulären Tickets in den Gästeblock zu schleusen.
Folgen des Vorfalls für die Fans
Die Konsequenz dieser Auseinandersetzung war deutlich sichtbar: Etwa 500 Bayern-Ultras entschieden sich daraufhin, das Spiel nicht von ihren regulären Plätzen aus zu verfolgen. Stattdessen sahen sie die Partie im sogenannten Stadionumlauf – dem Bereich hinter den Tribünen – und stellten ihre aktive Unterstützung für die Mannschaft ein. Dieser ungewöhnliche Schritt unterstreicht die Ernsthaftigkeit des Vorfalls und die emotionale Reaktion der betroffenen Fans.
Der Vorfall wirft Fragen zum Umgang mit Fans bei hochkarätigen Fußballspielen auf und zeigt, wie schnell sich die Stimmung vor solchen Begegnungen aufheizen kann. Die genauen Umstände und die Rechtmäßigkeit des Polizeieinsatzes werden vermutlich noch weiter untersucht werden müssen.



