Bayer Leverkusen hält an Hjulmand fest: Trainer bleibt bis Saisonende
Bayer Leverkusen: Hjulmand bleibt Trainer bis Saisonende

Bayer Leverkusen hält an Trainer Hjulmand fest: Kein Wechsel vor Saisonende

Bei Bayer Leverkusen steht Trainer Kasper Hjulmand zunehmend in der Kritik, doch ein Trainerwechsel vor dem Ende der laufenden Saison ist nach aktuellen Informationen ausgeschlossen. Sportdirektor Simon Rolfes hat dies in einem klaren Statement gegenüber der Bild-Zeitung bekräftigt und damit die Spekulationen um eine vorzeitige Trennung beendet.

Rolfes bestätigt Vertrauen in die aktuelle Konstellation

„Ein Trainerwechsel ist kein Szenario, mit dem wir uns beschäftigen. Für uns ist klar: Wir wollen in dieser Konstellation erfolgreich sein. Es bieten sich noch immer alle Chancen, unser Saisonziel zu erreichen“, erklärte Simon Rolfes unmissverständlich. Diese Aussage kommt in einer Phase, in der die Leistungen der Werkself deutlich nachgelassen haben. Aus den letzten neun Pflichtspielen konnte Bayer Leverkusen lediglich einen Sieg verbuchen, was die Kritik an der Arbeit von Hjulmand erheblich verstärkt hat.

Schwache Rückrunde gefährdet Champions-League-Ziel

Das erklärte Saisonziel, die erneute Qualifikation für die Champions League, steht aktuell auf der Kippe. Bayer Leverkusen befindet sich momentan auf dem sechsten Tabellenplatz der Bundesliga und hat damit vier Punkte Rückstand auf die begehrten Champions-League-Plätze. Die schwache Rückrunde hat die Mannschaft in eine prekäre Situation gebracht, doch Rolfes zeigt sich weiterhin optimistisch. „Unser Problem ist: Wir haben gegen Bayern eine richtig gute Leistung gebracht und nicht gewonnen, wir haben gegen Heidenheim eine gute erste Hälfte gespielt und es nicht durchgezogen. Das ist frustrierend“, analysierte der Sportchef nach dem 3:3-Unentschieden gegen Heidenheim.

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Direkte Duelle als Chance für die Wendung

Trotz der enttäuschenden Ergebnisse sieht Rolfes durchaus noch Möglichkeiten, das Ticket für die Königsklasse zu lösen. In den verbleibenden sieben Spielen stehen direkte Duelle mit Konkurrenten wie dem VfB Stuttgart und RB Leipzig an, die Bayer Leverkusen die Chance bieten, den Rückstand aufzuholen. „Jetzt muss Heidenheim unser Weckruf sein. Damit wir es unter dem Druck wieder schaffen, unsere Spiele von der ersten bis zur letzten Minute durchzuziehen“, appellierte Rolfes an die Mannschaft.

Perspektive über den Sommer hinaus ungewiss

Die aktuelle Jobgarantie für Kasper Hjulmand, der erst nach dem zweiten Spieltag der Saison auf Erik ten Hag folgte, gilt allerdings wohl nur bis zum Sommer. Vieles deutet darauf hin, dass sich die Wege von Bayer Leverkusen und dem dänischen Trainer anschließend trennen werden. Die sportliche Entwicklung in den verbleibenden Wochen wird hierbei eine entscheidende Rolle spielen. Für den Moment bleibt Hjulmand jedoch im Amt und hat die Aufgabe, die Mannschaft aus der Krise zu führen und das Champions-League-Ziel doch noch zu erreichen.

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