Abschiedsgeschenk im Keller: Warum Wagner bei Dynamo nicht singen will
Abschiedsgeschenk im Keller: Warum Wagner nicht singt

Robert Wagner (22) hat seine Odyssee beendet. Der Mittelfeldspieler wurde in den letzten drei Jahren vom SC Freiburg an vier verschiedene Klubs ausgeliehen: Greuther Fürth, St. Pauli, Holstein Kiel und zuletzt Dynamo Dresden. Nach seinem festen Wechsel nach Dresden ist der Abräumer nun endgültig angekommen. „Es tat einfach gut, nach der Sommerpause zurückzukehren. Bekannte Gesichter zu sehen, sich nicht wieder vorstellen zu müssen. Ich bin unfassbar froh, wieder hier zu sein“, sagt Wagner.

Wertschätzung der Fans macht ihn stolz

Die Dynamo-Fans schätzen Wagner nach einer starken Rückrunde sehr. „Diese Wertschätzung macht mich unheimlich stolz. Ich versuche einfach, da weiterzumachen, wo ich aufgehört habe. Damit die Fans weiter Spaß haben“, verspricht er. Sein Abschiedsgeschenk vom Saisonende – ein Bild von Dynamo Dresden – hat er nicht aufgehängt. „Das steht jetzt bei meiner Mutter im Keller.“ Es zeigt, dass der Wandervogel endlich angekommen ist und in Dresden noch längst nicht fertig ist.

Ziele für die neue Saison

„Als ich im Winter hierherkam, war mein Ziel, der Mannschaft zu helfen und die Klasse zu halten. Das haben wir sehr gut gemeistert“, erzählt der Rotschopf. „Ein bisschen hat es mich selber überrascht, wie gut es lief und wie viel Spaß es gemacht hat.“ Für die neue Saison will Wagner von Anfang an Gas geben: „Es wurde oft genug über die Rückrunde geredet. Das ist jetzt abgehakt, es geht eine neue Saison los. Da müssen wir von Anfang an Gas geben, dass wir gar nicht erst hinten reinrutschen.“

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Mehr Verantwortung nach Kutschke-Abschied

Nach dem Karriereende von Ex-Kapitän Stefan Kutschke (37) will Wagner mehr Verantwortung übernehmen. „Man kann Kutsche zwar nicht eins zu eins ersetzen“, ist Wagner klar. „Aber zu meinem nächsten Entwicklungsschritt gehört auch, mehr Verantwortung zu übernehmen. Auch neben dem Platz.“ Das obligatorische Kabinen-Ständchen für Neuzugänge will er vermeiden, obwohl er eine gewisse Ähnlichkeit zu Ed Sheeran hat. „Ich weiß nicht, was Haupe und Co. im Trainingslager vorhaben. Aber da versuche ich schon meinen Standpunkt durchzusetzen, dass ich kein Neuer bin.“

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