Magdeburg steht erneut kurz vor dem Abgrund. Drei Spieltage vor Saisonende belegt der 1. FC Magdeburg den Relegationsplatz. Die Konkurrenz hat zuletzt fleißig gepunktet und den Druck auf die Blau-Weißen erhöht. Die Abstiegsangst im Verein ist groß.
18. Niederlage der Saison
Das 0:1 in Nürnberg war bereits die 18. Niederlage in dieser Spielzeit. Kein Team der 2. Liga hat häufiger verloren als Magdeburg. Gerade in der entscheidenden Phase zählt jeder Punkt, doch der FCM ließ in Nürnberg wichtige Zähler liegen.
Kapitän Reimann zeigt sich kämpferisch
FCM-Kapitän Dominik Reimann (28) gibt sich trotz der schwierigen Lage zuversichtlich: „Wir glauben bis zum Ende daran. Wir haben es immer noch in der eigenen Hand. Wir stehen Stand jetzt über dem Strich. Es sind noch neun Punkte zu vergeben. Wir wollen die Spiele so gestalten, dass wir die Punkte schnell holen. Am besten gleich im nächsten Spiel gegen Hertha.“
Doch die spielerische Leichtigkeit der vergangenen Wochen fehlte in Nürnberg. Erst in den letzten 30 Minuten wachte der FCM auf. War der Druck durch die Siege der Konkurrenz zu groß?
Sportchef Jaekel bleibt gelassen
Magdeburgs Sportchef Peer Jaekel (43) sieht die Situation entspannt: „Dass nach diesem Wochenende keine Entscheidung fällt, war uns bewusst. Wir müssen jetzt mit vollster Überzeugung in das nächste Heimspiel gehen. Ich sehe keine Gefahr, dass wir das nicht wieder so auf den Platz bekommen.“
Planungen für die neue Saison auf Eis
Seine Planungen für die kommende Spielzeit muss Jaekel weiterhin auf die lange Bank schieben. Jaekel: „Dass diese Herausforderung der Job mit sich bringt, war mir klar. Sicherlich verlieren wir jetzt die eine oder andere Woche. Wir sind jedoch nicht die einzigen, denen es so geht. Das ist kein Wettbewerbsnachteil.“



