DFB-Kapitän Kimmich: Rückholaktion von Neuer war ein Team-Entscheid
Joshua Kimmich hat erstmals Details zur Rückholaktion von Manuel Neuer in die deutsche Nationalmannschaft verraten. Der DFB-Kapitän betonte, dass die Entscheidung gemeinsam mit Trainer Julian Nagelsmann getroffen wurde. „Es war ein Prozess, bei dem wir alle an einem Strang gezogen haben“, so Kimmich im Gespräch mit BILD.
„Unfassbar wichtiger“ Auftakt nach zwei WM-Desastern
Nach zwei Vorrunden-Aus bei Weltmeisterschaften und einer als Sinnbild des Tiefpunkts geltenden DFB-Generation startete die Mannschaft mit einem 7:1-Erfolg in die neue Ära. Kimmich nannte diesen Auftakt „unfassbar wichtig“ für das Selbstvertrauen und den Zusammenhalt im Team. Die Niederlagen der Vergangenheit hätten ihn und die Mannschaft geprägt, aber auch gestärkt.
„Aus den schwierigen Zeiten haben wir viel gelernt. Jetzt spüren wir wieder eine klare Richtung und einen Plan“, erklärte der 31-Jährige. Das neue Turnier-Motto sei Ausdruck dieses Aufbruchs.
Enge Zusammenarbeit mit Nagelsmann
Kimmich hob die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Bundestrainer Julian Nagelsmann hervor. „Wir tauschen uns regelmäßig aus, nicht nur über taktische Dinge, sondern auch über die Entwicklung der Mannschaft.“ Der Kapitän sieht sich als verlängerten Arm des Trainers auf dem Platz.
Bei der Rückholaktion von Manuel Neuer habe er vor allem als Vermittler zwischen Torwart und Trainerteam fungiert. „Manu ist eine Legende. Es war mir wichtig, dass er sich vollkommen unterstützt fühlt“, so Kimmich. Die Entscheidung, Neuer wieder ins Tor zu holen, sei einstimmig gefallen.
Mit dem klaren 7:1-Auftakt und der Rückkehr von Neuer sieht Kimmich die Nationalmannschaft auf einem guten Weg: „Wir haben noch viel Arbeit vor uns, aber die Richtung stimmt.“



