Serena Williams ist zurück in Wimbledon. Mit 44 Jahren tritt die Tennislegende erneut im Einzel an und zeigt, dass sie immer noch zu den faszinierendsten Spielerinnen gehört. Ihr Aufschlag donnert mit mehr als 190 km/h übers Netz – eine Geschwindigkeit, die selbst viele jüngere Spielerinnen nicht erreichen. Doch das Comeback offenbart nicht nur alte Klasse, sondern auch neue Schwächen.
Ein Aufschlag wie eh und je
Schon in der ersten Runde ließ Williams keinen Zweifel an ihrer Aufschlagstärke. Mit 13 Assen und einer Trefferquote von 68% beim ersten Aufschlag dominierte sie die gegnerische Rückschlagspielerin. „Wir wissen alle, wie ich hierzu stehe“, sagte Williams nach dem Match mit einem Augenzwinkern. Trotz des Alters ist ihr Aufschlag immer noch eine der gefährlichsten Waffen im Damen-Tennis.
Neue Schwächen im Spiel
Doch das Comeback zeigt auch, dass Williams nicht mehr die unbezwingbare Spielerin von früher ist. Ihre Beweglichkeit hat nachgelassen, und sie tut sich schwerer bei langen Ballwechseln. In der zweiten Runde verlor sie gegen die an Nummer 15 gesetzte Spielerin in drei Sätzen. „Es ist nicht einfach, mit 44 wieder auf diesem Niveau zu spielen“, gab Williams zu. „Mein Körper macht nicht mehr alles mit, was mein Gehirn will.“
Faszination für die Tenniswelt
Trotz der Niederlage bleibt Williams ein Magnet für Fans und Medien. Schon ihr erster Auftritt auf dem Centre Court lockte tausende Zuschauer an. „Serena ist eine Legende, und es ist etwas Besonderes, sie spielen zu sehen“, sagte ein Fan aus London. Die Faszination für Williams ist ungebrochen, auch wenn ihre Siegchancen in Wimbledon dieses Jahr gering sind.
Blick in die Zukunft
Williams hat angekündigt, dass sie nach Wimbledon entscheiden wird, ob sie ihre Karriere fortsetzt. „Ich liebe diesen Sport, aber ich muss auf meinen Körper hören“, erklärte sie. Sollte dies ihr letztes Wimbledon sein, würde sie die Bühne mit einem weiteren Höhepunkt verlassen: einem Aufschlag, der noch immer die Gegnerinnen erschaudern lässt.



