Gabriela Sabatini, die argentinische Tennis-Ikone, hat in einem Interview über ihre Beziehung zu ihrer früheren Rivalin Steffi Graf gesprochen. „Heute sind Steffi und ich Freundinnen“, sagte Sabatini. Die beiden Spielerinnen lieferten sich in den 1980er und 1990er Jahren legendäre Endspiele, unter anderem das Wimbledon-Finale 1991, das Sabatini gewann.
Vom harten Duell zur engen Freundschaft
Sabatini betonte, dass die gemeinsame Zeit auf der Tour eine besondere Nähe geschaffen habe. „Wir haben so viele Schlachten miteinander ausgetragen, aber heute bewundere ich ihr Leben und ihre Ruhe“, erklärte die 55-Jährige. Sie lobte Grafs Familie und ihren Rückzug aus der Öffentlichkeit.
Sabatinis Blick auf Karriere und Privatleben
Die ehemalige Weltranglistenzweite reflektierte auch über ihre eigene Karriere und ihr Leben nach dem Tennis. Sie habe nie geheiratet oder Kinder bekommen, weil sie ihre Freiheit schätze. „Ich habe mein Leben immer so gelebt, wie ich es wollte“, sagte Sabatini. Sie sei glücklich mit ihren Entscheidungen und genieße die Zeit mit Freunden und ihrer Familie.
Die großen Matches und ihr Vermächtnis
Sabatini erinnerte sich an die intensiven Duelle mit Graf. „Steffi war eine unglaubliche Spielerin, sie hat mich immer gefordert“, so Sabatini. Die beiden bestritten insgesamt 40 Matches gegeneinander, von denen Graf 29 gewann. Trotz der Niederlagen blickt Sabatini mit Stolz auf ihre Erfolge zurück, darunter der US-Open-Titel 1990 und die Olympia-Silbermedaille 1988.
Sabatini lebt heute in Argentinien und ist als Botschafterin für verschiedene wohltätige Zwecke aktiv. Sie bleibt dem Tennis eng verbunden und verfolgt die Karriere der nächsten Generation.



