Die Orlando Magic haben vor der Trade-Deadline im Februar offenbar einen Mega-Deal ausgelotet. Wie Michael Scotto von HoopsHype berichtet, bekundete die Franchise konkretes Interesse an Giannis Antetokounmpo. Wie weit die Gespräche mit den Milwaukee Bucks tatsächlich fortgeschritten waren, bleibt unklar.
Mehrere Schwergewichte im Rennen
Orlando war allerdings nicht allein. ESPN-Insider Shams Charania nannte im Januar die Miami Heat, Minnesota Timberwolves, New York Knicks und Golden State Warriors als „ernsthafte Interessenten“ für den zweifachen MVP.
Antetokounmpo blieb letztlich in Milwaukee, doch die Gerüchte hielten sich hartnäckig. Laut Charania war der Superstar bereit, sich mit einem Trade auseinanderzusetzen, während die Bucks Angebote prüften.
Wäre Wagner involviert gewesen?
Die Preisvorstellungen aus Wisconsin hatten es in sich. Nach Informationen von Ramona Shelburne boten die Warriors vier ungeschützte First-Round-Picks, doch Milwaukee soll stärker an jungen Bausteinen interessiert gewesen sein.
Für Orlando hätte das bedeutet, mindestens einen seiner jungen Eckpfeiler ins Paket zu schnüren – etwa Paolo Banchero oder Franz Wagner. Antetokounmpo steht noch bis zur Saison 2026/27 unter Vertrag, besitzt anschließend eine Player Option.
Mosleys Zukunft als Faktor?
Brisant: Die Sondierungen erfolgten nach dem Blockbuster-Trade für Desmond Bane, der die Erwartungen rund um das Team deutlich erhöhte.
Zudem steht Head Coach Jamahl Mosley unter Beobachtung. Jake Fischer hatte spekuliert, Orlando könnte nach einer durchwachsenen Regular Season einen Wechsel auf der Trainerbank erwägen. Inzwischen führen die Magic ihre Erstrundenserie gegen die Detroit Pistons jedoch mit 3:1 an.
Wie tief der Playoff-Run geht, dürfte nicht nur Mosleys Zukunft beeinflussen – sondern auch die Frage, ob ein Superstar wie Antetokounmpo Orlando als ernsthaften Contender wahrnehmen würde.



