Die Weltmeisterschaft endet für Uruguays Mittelfeldspieler Manuel Ugarte mit einer schweren Verletzung. Der 25-Jährige zog sich im letzten Gruppenspiel der WM einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu. Die Diagnose hat weitreichende Folgen: Der geplante Transfer des Spielers von Manchester United ist geplatzt.
Schwere Verletzung im letzten Gruppenspiel
Ugarte, der bisher 38 Länderspiele für Uruguay bestritt, stand bei der WM in allen drei Partien in der Startelf. Im entscheidenden Gruppenspiel gegen einen noch nicht genannten Gegner verletzte er sich ohne gegnerische Einwirkung so schwer, dass er mit einer Trage vom Platz gebracht werden musste. Die anschließende MRT-Untersuchung ergab einen vollständigen Riss des vorderen Kreuzbandes. Uruguay verpasste als schlechtester Gruppendritter den Einzug ins Sechzehntelfinale.
Transferpläne zunichte gemacht
Ugarte war bei Manchester United in der abgelaufenen Saison nur Ergänzungsspieler. Auch nach dem Trainerwechsel von Ruben Amorim zu Michael Carrick änderte sich seine Situation nicht. Der Klub sah ihn als Verkaufskandidaten, mehrere Vereine aus der Premier League und Italien zeigten Interesse. Doch nun wird der Transfer nicht stattfinden. Ugarte muss operiert werden, die Ausfallzeit wird auf mindestens sechs Monate geschätzt.
Fifa übernimmt Gehaltszahlungen
Für Manchester United gibt es zumindest einen finanziellen Trost: Da sich Ugarte die Verletzung während eines Länderspieleinsatzes zugezogen hat, übernimmt die Fifa gemäß dem Klub-Entschädigungsprogramm sein Gehalt für die Dauer der Verletzung. Die genaue Höhe der Zahlung wurde nicht bekannt gegeben. Ugarte wird in den kommenden Tagen operiert und beginnt anschließend mit der Reha.



