Die Frauen des Hamburger SV haben ihr Heimspiel gegen Union Berlin mit 0:1 verloren. Doch die Niederlage war nicht das einzige, was die Zuschauer im Volksparkstadion bewegte. Nach dem Abpfiff sorgte ein medizinischer Notfall um HSV-Spielerin Magou Doucouré für große Besorgnis.
Schockmoment nach dem Spiel
Unmittelbar nach dem Schlusspfiff des Bundesligaspiels zwischen dem HSV und Union Berlin (0:1) ging die Französin im Sechzehnmeterraum vor der Hamburger Nordtribüne zu Boden und musste umgehend behandelt werden. Das medizinische Personal der Hamburgerinnen eilte sofort auf das Spielfeld. Profis beider Teams lagen sich in den Armen und beobachteten die Szenen geschockt auf dem Platz. Ein leiser Applaus war zum Zeitpunkt des Eintreffens der Ärzteteams auf dem Rasen zu vernehmen, verstummte jedoch wenige Sekunden später wieder.
HSV-Verteidigerin den Tränen nahe
Die TV-Kameras fingen HSV-Verteidigerin Michela Croatto ein, die völlig geschockt das Spielfeld verließ und den Tränen nahe war. Die Österreicherin hielt sich immer wieder ihre Hände vor das Gesicht und hatte gläserne Augen. Magenta-Kommentatorin Nina Potzel konnte in der Live-Übertragung kein Update zum Gesundheitszustand von Doucouré geben.
Die medizinische Abteilung schirmte die Französin während der Behandlung mit einer Plane ab. Die 25-Jährige war in der 84. Minute ausgewechselt und durch Carla Morich ersetzt worden. Ein Update seitens des HSV, wie es Doucouré geht, steht noch aus.



